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Mit Sport Depressionen vorbeugen

Netdoktor24

Wenn der graue Herbst auf´s Gemüt schlägt

Sport soll gegen Depressionen helfen, einer der schlimmsten Krankheiten die es in der modernen Gesellschaft gibt? Und jetzt bei dem nasskalten Wetter? Für die meisten Menschen ist die Motivation raus zu gehen und bei den Temperaturen ungefähr so hoch wie die Gradzahl draußen und bewegt sich irgendwo um den Gefrierpunkt, doch es gibt einige Argumente die dafür sprechen, dem Wetter ein Schnäppchen zu schlagen und neben dem Körper, auch dem Geist etwas Gutes zu tun.

Hilft Sport gegen Depression?

Bewiesen ist, dass Sport die Durchblutung fördert und ihn auf Hochtouren arbeiten lässt. Viele Sportler, und nicht nur die Sport-Fanatiker, berichten, dass Sport den Kopf frei macht. Schon nach kurzer Zeit fokussiert sich der Geist auf die Übung und er vergisst die im Kopf umherschwirrenden Gedanken. Ob privater oder beruflicher Stress, durch Sport können Sie zumindest für einige Zeit die störenden Gedanken ausblenden und dem geist eine Ruhepause verschaffen. Zeit für Regeneration braucht also nicht nur der Körper, sondern auch der Kopf – und hier sind wir an einem Punkt, Depressionen vorzubeugen.

Holen Sie sich am betsen Hilfe von außen. Mit einem Mitstreiter/in oder etwas Musik sorgen Sie gleich für mehr Motivation. Sie haben ein Ziel vor Augen und das ist sehr wichtig, wenn Sie in schlechter seelischer Verfassung sind. Es kommt weniger darauf an was für Sport Sie treiben, sondern das Sie ihn machen. Ob Fitnessstudio, Joggen oder zweimal wöchentlich auspowern beim Schwimmen, es wird Ihnen garantiert helfen. Am Anfang ist sicher der innere Schweinehund zu bekämpfen, aber Sie werden schon nach kurzer Zeit merken, wie befreit Sie sich fühlen.

Mit Sport Krankheiten vorbeugen

Sie können sich auch zu Hause selbst ein Workout erstellen und täglich absolvieren.

  • 2 x 20 SitUp’s
  • 2 x 10 Liegestütze
  • 15 Kniebeuge
  • 2 x 10 seitlicher Armstütz je Seite

Auf dem ersten Blick sieht das zwar viel aus, aber es soll ja auch was bringen. Wichtig ist: Trinken Sie ausreichend zum Sport. Nehmen Sie am besten dazu Wasser. Als Faustregel können Sie sich etwa 2 Liter am Tag merken, den Rest an Flüssigkeit nimmt der Körper über die Nahrung auf.

Setzen Sie sich realistische Ziele und fangen Sie lieber klein an – so haben Sie die Möglichkeit, sich je nach Belieben steigern zu können. Es wird Ihnen helfen, die Motivation zu steigern und Depressionen vorzubeugen. So können Sie ganz einfach ohne Medikamente Krankheiten vorbeugen und etwas für die eigene Fitness und Gesundheit tun – viel Erfolg!

 

Wie viel Körperfett ist gut für mich?

Netdoktor24

Der Körperfettanteil drückt aus, wie viel Prozent des Körpers aus Fett bestehen. Bei einem zu hohen Anteil steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose. Für Ihre Gesundheit sollten der Körperfettanteil möglichst reduziert werden. Erreicht wird dieses Ziel durch eine möglichst kalorienarme Ernährung und eine ausreichende Bewegung. Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie Sie den Körperfettanteil messen und wie Sie ihn erfolgreich reduzieren können.

Was sind BMI und was Körperfettanteil

Der Body-Mass-Index, kurz BMI, setzt das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße. Es dient als grobe Orientierung, ob man normal-, unter- oder übergewichtet ist. Wie sich das Körpergewicht zusammensetzt, darüber gibt der BMI keine Aussage.

Wie sich das Körpergewicht zusammensetzt, sagt uns der Körperfettanteil. Wichtig ist zu wissen, dass die Figur nicht unbedingt etwas über den Körperfettanteil aussagt. Auch schlanke Menschen können ein zu viel an Körperfett haben. Grund dafür ist, dass die Fettpolster nicht immer von außen sichtbar sind und teilweise in den inneren Körperhöhlen gespeichert ist.

Ist Fett gleich Fett?

Der Körperfettanteil bietet keine Aussage über das Verhältniss der verschiedenen Fettarten im Körper. Es ist aber ein Unterschied, ob es sich um Strukturfett handelt, was beispielsweise wichtig ist um unsere Organe und Gelenke vor zu starker Druckbelastung zu schützen, oder ob es sich um Speicherfett handelt – das schädlich für unsere Gesundheit ist. Dieses lagert sich in der Unterhaut ab, z.B. am Bauch, den Oberschenkeln oder am Gesäß. Der Körper zehrt davon in Hungerzeiten und kann damit bis zu 4 Tage ohne Nahrungsaufnahme auskommen.

Allgemein kann man sagen, dass der Körperfettanteil weder zu hoch noch zu niedrig sein sollte, denn zu wenig Fett ist ebenso schädlich wie zu viel Fett. Muss der Körper längere Zeit auf das Strukturfett zurückgreifen, kann der Körper nicht mehr einwandfrei funktionieren. Bei Männern spricht man ab einem Körperfettanteil von unter sechs Prozent davon, bei Frauen von unter zwölf Prozent.

Ein zu viel an Körperfett

Ein zu viel an Körperfett wirkt sich ebenso negativ auf die Gesundheit aus, denn meistens sind eine Erhöhung der Blutfettwerte und des Blutdrucks Begleiterscheinungen. In der Folge steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose sowie für Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Auch Diabetes mellitus wird durch erhöhte Körperfettwerte begünstigt.

Beim Körperfett muss man unterscheiden. Während an Oberschenkeln und Gesäß das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nur geringfügig steigt, ist ein zu viel Fett am Bauch wesentlich gefährlicher. Grund dafür ist, dass am Bauch viele gefäßschädigende Substanzen produziert werden und dadurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen rapide ansteigt.

Dabei ist Körperfett allerdings nicht gleich Körperfett: Denn während kleine Pölsterchen an Oberschenkel und Gesäß das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung nur geringfügig erhöhen, ist zu viel Fett am Bauch gefährlich. Denn hier werden viele gefäßschädigende Substanzen produziert, durch die das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung deutlich ansteigt.

Fettreduzierung

Um langfristig Erfolg bei der Fettreduzierung zu haben sind die sogenannten Blitzdiäten falsch. Auf Dauer werden Sie nur Erfolg haben, wenn eine umfassende Umstellung der Lebensgewohnheiten stattfindet. Dazu gehören viel Bewegung und eine gesunde, fettarme Ernährung.

Sollte es neben einem zu hohen Körperfettanteil auch Übergewicht geben, muss die Ernährung so umgestellt werden, dass weniger kalorien aufgenommen werden, als man verbraucht. Besonders gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte eignen sich dafür. Vermeiden Sie wenn es geht fettige und süße Speisen.

Mit der Ernährungsumstellung allein werden Sie jedoch keinen langfristigen Erfolg haben. Sie müssen auch Sport treiben. Geeignet dafür sind Ausdauersportarten wie Radfahren, Joggen oder Schwimmen. Fangen Sie langsam an und pendeln Sie sich dann auf drei- bis viermal die Woche für etwa eine halbe Stunde ein. Selbst wer schlank ist und trotzdem zu viel Körperfett hat, sollte in dem Fall mehr Sport treiben. Neben dem Ausdauertraining ist dann regelmässiges Krafttraining  zu empfehlen, dass gezielt den Muskelaufbau fördert.