Arzt Fragen | Gesundheitsportal - Netdoktor24

Category Archives: Arzt Fragen

Was muss in eine Patientenverfügung?

Zusammenfassung: Ein schwerer Unfall oder ein Schlaganfall können dazu führen, dass Sie nicht mehr selbst entscheiden können, welche medizinischen Maßnahmen Sie sich wünschen und welche nicht. Mit einer Patientenverfügung legen Sie bestenfalls rechtzeitig fest, welche Heilbehandlungen Sie für sich selbst im Not- und Pflegefall wünschen oder ablehnen. 

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Patientenverfügung?

Eine Patientenverfügung ist die „schriftliche Festlegung einer volljährigen Person, ob sie in bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen ihres Gesundheitszustands, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligt oder sie untersagt (§1901a Abs. 1 BGB).

Übersetzt heißt das, dass Personen bestenfalls frühzeitig festlegen, wie und in welcher Weise sie behandelt werden möchten, wenn sie selbst zu einem zukünftigen Zeitpunkt nicht mehr in der Lage sind, ihren Willen zu äußern. Dieses Szenario kann eintreten, wenn die Betroffenen nicht mehr ansprechbar und damit auch nicht einwilligungsfähig sind. Besonders kritisch ist die Situation, wenn es darum geht, lebenserhaltende Maßnahmen abzuschalten. Deshalb ist eine Patientenverfügung eine wichtige Vorsorgemaßnahme.

Diese 5 Dinge müssen rein

  1. Genauso ist sie eine Richtschnur für die Bevollmächtigten (Vorsorgevollmacht) oder Betreuer (Betreuungsverfügung) des Betroffenen im Rahmen der rechtlichen Pflegevorsorge für das Alter.
  2. Sie kommt erst zum Einsatz, wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, selbst über eine medizinische Behandlung zu entscheiden. In der Regel werden die Ärzte über den Zeitpunkt entscheiden.
  3. Sie können (und sollten) sie regelmäßig überprüfen und ggfs. aktualisieren. Online-Dienste helfen dabei, das Dokument jederzeit einzusehen und bei Rechtsänderungen alarmiert zu werden.
  4. Sie können Sie jederzeit widerrufen, formlos und auch mündlich.
  5. Sie müssen nicht befürchten, dass ein Arzt aktive Sterbehilfe leistet, denn das ist in Deutschland verboten. Auch bei der passiven Sterbehilfe werden ärztliche Handlungen nicht komplett unterlassen. Es werden lediglich leidenslindernde Maßnahmen bevorzugt.

Patientenverfügung – Beispiel und Muster?

Es gibt im Internet und im Buchhandel viele kostenlose Muster für die Patientenverfügung, dennoch sollten Sie darauf achten, dass alles gut überlegt und rechtens ist, was Sie darin festlegen. Schließlich ist eine Patientenverfügung ein Dokument mit weitreichenden Konsequenzen.

Auf jeden Fall sollte eine Patientenverfügung Folgendes enthalten:

  • Vorname und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Anschrift
  • Datum
  • Unterschrift
  • Genaue Beschreibung der Situation, für die sie gelten soll
  • Genaue Benennung der medizinischen Maßnahmen, die der Betroffene wünscht
  • Genaue Benennung der medizinischen Maßnahmen, die der Betroffene auf keinen Fall möchte

Kosten einer Patientenverfügung

Es gibt im Internet kostenlose Patientenverfügungs-Vordrucke, die man herunterladen kann. Daher sind die Kosten für diese Patientenverfügung gleich null, jedoch kann diese Form der Patientenverfügung im Einzelfall nicht ausreichend sein, da Sie bei diesen Mustern nur Kreuzchen setzen. Eine gute Beratung – etwa durch Ihren Hausarzt oder einen Fachanwalt– sollten Sie unbedingt wahrnehmen. Denn nur dann können Sie klar und deutlich Ihre Wünsche beschreiben.

Wenn Sie sich für die Erstellung einer individuellen Patientenverfügung einen Anwalt oder Notar suchen und mit ihm eine ausführliche Patientenverfügung erstellen möchten, fallen Gebühren für die Beratung sowie die Ausfertigung an. Je nach Region und Aufwand liegen die Kosten für die Patientenverfügung durch einen Notar bei ca. 60 bis 160 Euro.

Was ist Hornhaut?

Hornhaut sieht zwar äußerst unschön aus, ist aber keine Krankheit. Vielmehr handelt es sich um eine natürliche Schutzfunktion der menschlichen Haut. Bei übermäßiger Reibung beginnt der Körper vermehrt Hautzellen zu produzieren, um diesem Druck, aber auch dem Feuchtigkeitsverlust der Haut, entgegen zu wirken. Dadurch wird der Prozess der Abschuppung abgestorbener Hautpartikel gestört. Diese bleiben vielmehr der Druckstelle enthalten und verdicken sich mit der Zeit. Typisch für die vermehrte Hornhautbildung (Hyperkeratosos) ist eine gelbliche Farbe der Hautpartikel. Die Einlagerungen können schließlich bis zu 200 Hautschichten dick werden. Vor allem übermäßig beanspruchte Körperteile wie Hände und vor allem die Füße sind von vermehrter Hornhautbildung betroffen. Seltener kommt Hornhaut an Ellenbogen und Knien vor.

Tipps um Hornhaut zu entfernen finden Sie unter diesem Link.

Hilfe gegen Hornhaut

Bildquelle: https://cdn.pixabay.com/photo/2016/04/25/16/53/bale-1352365_960_720.jpg

Probleme durch die Hornhaut

Trotz ihrer natürlichen Schutzfunktion möchten die meisten Menschen die Hornhaut schnell wieder loswerden. Neben ästhetischen Gründen – vor allem im Sommer sind Füße mit Hornhaut wenig vorzeigbar – gibt es auch handfeste medizinische Gründe, die ein Gegensteuern erforderlich machen. Denn Hornhaut kann zu Rissen und Schwielen führen, die unterschiedlich tief in die menschliche Haut eindringen. Dringen die Risse schließlich zu tief in die Haut ein, wird dies zu einer schmerzhaften Prozedur. An den Füßen können sie jeden Schritt zu einer Tortur machen und die Mobilität erheblich einschränken. Hinzu kommt, dass die abgestorbenen Hautpartikel ein dankbares Einfallstor für Bakterien darstellen. Es kommt zu Infektionen und durch die Wühlarbeit der Bakterien auch zu unangenehmen Gerüchen.

Die Risikofaktoren

Während Säuglinge und Kleinkinder von Hornhaut nicht betroffen sind, nimmt die Hornhautbildung mit dem Alter zu, denn eine Ursache für die Hornhautbildung ist altersbedingter Feuchtigkeitsverlust der Haut. Auch Altersdiabetes begünstigt indirekt die Hornhautbildung, weil der Erkrankte durch den Ausfall an Nerven den Abrollvorgang des Fußes beim Gehen verändert, sodass eine einseitige Verlagerung des Druckes auf den Vorfuß stattfindet. Einem weiteren Druck sind Füße ausgesetzt, die in zu enges Schuhwerk eingezwängt sind. Weitere Risikofaktoren sind mangelnde Fußpflege und eine dauerhafte Überbeanspruchung der Füße. Vor allem zu langes Gehen und Stehen beansprucht die Füße über Gebühr, sodass Berufsgruppen, in denen langes Stehen und Gehen gefordert wird, zu den Risikogruppen gehören. Überdies begünstigt Übergewicht die Hornhautbildung an den Füßen, weil der permanente Druck auf die Füße zunimmt. Bei der Hornhautbildung an den Händen sind vor allem Gärtner und Handwerker gefährdet. Rissige und schwielige Hände gehören in dieser Branche fast schon zum „guten Ton“ und sind als Berufskrankheiten akzeptiert.

Vorbeugung gegen Hornhautbildung

Es gibt viele Möglichkeiten, der vermehrten Hornhautbildung entgegenzuwirken. Auch wenn die Füße in der Öffentlichkeit nur selten gezeigt werden, ist dies kein Grund, die Pflege der Füße zu vernachlässigen. Gerade da die Füße nur selten Kontakt mit der frischen Luft haben, bedürfen sie vielmehr einer besonderen Zuwendung. Ein tägliches Fußbad sollte eingeplant werden, wenn sonst nicht gebadet, sondern geduscht wird. Auch wird von Gesundheitsexperten gelegentliches Barfußgehen empfohlen, was die Entwicklung einer natürlichen Fußstellung fördert. Evolutionär ist der Mensch sogar auf Barfußgehen gepolt, was sich an der sensiblen Fühligkeit der Füße zeigt, die von den Urmenschen in der Dunkelheit ähnlich wie die Hände als Tastorgane genutzt wurden.

Auch sollte nach Möglichkeiten gesucht werden, die Belastung für Hände und Füße in einem moderaten Bereich zu halten. Natürlich sollte nicht auf Bewegung verzichtet werden, denn dies wäre kontraproduktiv. Es wäre aber schon viel gewonnen, wenn sich den Grundsätzen des richtigen und gesunden Gehens zumindest angenähert wird, denn Hornhautbildung entsteht zu einem großen Teil aufgrund einer Überbeanspruchung der Füße durch eine verfehlte Ganghaltung. Auch wenn der Schuh drückt, sollte dies nicht als Lappalie abgetan werden, sondern vielmehr als ein Warnsignal, das zu Veränderungen animiert. Wer an seiner Gesundheit spart, spart an der falschen Stelle und braucht sich nicht zu wundern, wenn der eingezwängte Fuß sich mit der Zeit lautstark bemerkbar macht.

Welches Potenzmittel ist das beste für mich?

Im Rahmen unseres Themen-Schwerpunktes Erektionsprobleme bei Männern erreichen uns viele Fragen zum Thema Potenzmittel. Natürlich beantworten wir alle an uns gestellten Fragen ausführlich per E-Mail, aber möchten wir auch online für alle Besucher von netdoktor24.com zugänglich machen.

Jeder Mann mit Erektionsproblemen , der zum ersten mal ein Potenzmittel einnehmen will/muss, stellt sich die selbe Frage: Welches Potenzmittel hilft mir am besten?

Es ist wichtig, dass sie zunächst einen Arzt aufsuchen, denn nur er als Fachmann kann die genauen Ursachen der Potenzprobleme herausfinden. Erektionsstörungen können in der Regel verschiedene Ursachen haben und in vielen Fällen ebenfalls Symptome für andere ernsthafte Krankheiten, wie Erkrankungen der Herzkranzgefäße, sein. Für manche kann die Erektionsstörung sogar ein Vorbote für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt sein. Ein Besuch beim Arzt ist deshalb nicht nur zu empfehlen, sondern eigenelich ein Muss.

Die beliebtesten Potenzmittel

Die am häufigsten verkauften Potenzmittel sind Viagra (Wirkstoff: Sildenafil), Levitra (Vardenafil) und Cialis (Tadalafil). Alle drei Wirkstoffe gehören zur Gruppe der sogenannten PDE-5-Hemmer. Diese wirken nicht luststeigernd und führen auch nicht "automatisch" zu einer Erektion, sondern verbessern die Fähigkeit, auf eine entsprechende sexuelle Stimulation hin eine Erektion zu erreichen.

Dabei werden durch die jeweilige Inhaltsstoffe die Gefäße im Penis erweitert. Die Wirkstoffe unterscheiden sich nach der jeweiligen Dauer, bis die Wirksamkeit erreicht ist, nach der Länge der Wirksamkeit und in einigen Nebenwirkungen.

Die unerwünschten Wirkungen sind bei Viagra und Levitra ähnlich, häufig sind Hitzegefühl und Gesichtsrötung (Flush), seltener Schwindel, Kopfschmerzen und Benommenheit. Bei Cialis kann es zudem zu Rückenschmerzen und Sodbrennen kommen. Wichtig: Keines dieser Präparate darf zusammen mit Nitropräparaten (z.B. wegen Herzkrankheiten) eingenommen werden. (Quelle: http://www.viagra-apo.de)

Und welches passt nun für mich?

Diese Frage kann Ihnen niemand beantworten!

Potenzmittel sind ganz normale Medikamente und wie alle Medikamente wirken sie von Mensch zu Mensch ganz verschieden. Was bei dem einen Mann zu einer stabilen, harten Erektion ohne Nebenwirkungen führt, kann beim nächsten zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Bei  dem einen Mann ist Viagra das passende Potenzmittel, beim anderen eher Levitra. Wirkliche Gewissheit wird Ihnen nur ein Testen der verschiedenen Potenzmittel bringen. Achten Sie auf Wirkung, Verträglichkeit und Nebenwirkungen – und treffen Sie dann Ihre Wahl. Sicher spielt in vielen Fällen auch der Preis eine Rolle, doch ein preisgünstiges Potenzmittel das zu Kopfschmerzen führt, wird auch nicht die Lösung sein – zumal es einige wirklich gute Generika-Potenzmittel gibt.

Ist eine Infrarotheizung gesund?

Infrarotheizungen kommen immer mehr in Mode, sind sie doch nicht nur einfach eine Heizung, sondern auch oft optisches Highlight einer Wohnung. Zudem wird ihnen ein angenehmes Wärmegefühl nachgesagt, fleichmässigere Wärmeverteilung und weniger Staubzirkulation. Ist eine Infrarotheizung auch gesünder?

Im Gegensatz zur Infrarotheizung funktionieren herkömmliche Heizungen über Konvektion. Bei der Konvektion wird kalte Luft erwärmt und anschließend wieder in den Raum abgegeben. Die Strahlungsheizung wandelt dagegen die Energie des Stroms in Infrarotstrahlung um. Sie erwärmt nur feste Objekte, auf die sie trifft, also etwa Wände, Decken oder Fußböden. Von dort strahlt die Wärme dann zurück in den Raum.

Angenehmes Wärmegefühl mit einer Infrarotheizung

Besser fühlen mit einer Infrarotheizung

  • Das Prinzip der Wärmewellenheizung ist ähnlich der Sonnenstrahlung. An sonnigen Tagen empfindet man die Temperaturen an einem sonnenbeschienenen Platz als wärmer im Vergleich zu schattigen Orten, obwohl die Lufttemperatur dieselbe ist. Hier spielt die Wärmewellenheizung einen ihrer Vorteil aus: durch die direkte Wärmestrahlung kann die Lufttemperatur etwas niedriger als bei einer Konvektionsheizung sein, ohne dass man den Raum als kälter empfindet. Das kann den Stromverbrauch reduzieren und eventuelle Nachteile wie hohe Stromkosten verringern.
  • Eine Konvektionsheizung erzeugt Luftzirkulation, was eventuell Nachteile für Allergiker mit sich bringt. Die zirkulierende Luft kann feinste Staubpartikel aufwirbeln. Luft wird bei der Infrarotheizung dagegen kaum bewegt, so dass die Strahlungsheizung hier ebenfalls Vorteile aufweist.
  • Warme Luft steigt nach oben, so dass eine Konvektionsheizung bisweilen warme Köpfe und kalte Füße verursacht. Die Wärmewellenheizung verbucht hier Vorteile durch eine gleichmäßigere Wärmeverteilung.

Für Allergiker und Menschen die unter kalten Füßen leiden ist eine Infrarotheizung also zu empfehlen. In vielen Fällen ist sich zwar nicht "gesünder", dient aber dem Wohlbefinden, dass durchaus die Gesundheit beeinflusst. Für mehr Informationen über Infrarotheizungen klicken Sie bitte hier.

Ab wann wird Kaffee ungesund?

Ein Tag so ganz ohne, ist für Kaffee-Geniesser schwer vorstellbar. In Ruhe am Frühstückstisch oder am Nachmittag entspannt auf der Terrasse seinen Kaffee trinken, um wach zu werden oder fit zu bleiben, das muss sein. Dann gibt es aber auch viele Menschen, da ist die Tasse immer voll. Doch wie bei vielen anderen Dingen auch, sollte man es mit dem Kaffeegenuss nicht übertreiben.

Eigentlich spricht nichts gegen Kaffee. Es gibt zwar viele Vorurteile wie beispielsweise dass er dem Körper Wasser entzieht oder den Blutdruck erhöht, doch in den letzten Jahren haben sich diese Behauptungen als Mythen erwiesen. Kaffee ist gesund, weil er das Herz stärkt und in geringem Maße vor Krebs schützen kann. Er erhöht das Konzentrationsvermögen und vebressert die Aufmerksamkeit. Doch ab wann wird Kaffe ungesund?

Gesund leben mit Kaffeegenuss

Vor kurzem hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bekannt gegeben, wie viel Kaffee ungesund ist. Laut EFSA beträgt die Grenze für einen gesunden Erwachsenen rund 200mg pro Getränk und 400mg pro Tag. Im Detail sind die Ergebnisse der Studie für den Einzelnen nur schwer umsetzbar. Oder kennen Sie den Koffeingehalt einer Tasse Kaffee ist?

Fragen an den Arzt: Wieviel Kaffee darf ich trinken?

Was ist noch gesund für mich

Nach dem Bericht der EFSA enthält eine Tasse Filterkaffee (200ml) etwa 90mg Koffein. Ein Espresso enthält 80mg. Umgerechnet wären das also 4,5 Tassen oder rund 1l Kaffee, der laut Behörde für einen gesunden Erwachsenen noch unbedenklich ist.

Verstecktes Koffein

Wie so oft kommt noch ein "aber". Koffein ist nicht nur im Kaffee enthalten. Allgemein bekannt ist, dass auch Energydrinks eine große Menge Koffein und andere anregende Stoffe enthalten. Pro 0,25l Dose sind das rund 80mg Koffein, also ungefähr die Menge einer Tasse Kaffee. Weiterhin enthält eine Tasse Schwarzer Tee mit rund 50mg ebenso Koffein wie Cola. Hier sind es rund 40mg pro 0,3l. Selbst in Schokolade lässt sich Koffein nachweisen. Eine Tafel Vollmilch enthält rund 20mg, eine Tafel Zartbitter sogar 40mg. Achten Sie bei Ihrem nächsten Einkauf darauf, wie viel Koffein bei Ihnen im Wagen liegt.

Warum ist an Koffein ungesund

Was an Koffein ist nun schädlich? Untersucheungen haben nachgewiesen, dass sich ein erhöhter Koffeinkonsum kurzfristig auf das zentrale Nervensystem auswirkt. Ein zu viel an Koffein erhöht die Reizbarkeit, Nervosität und Ängstlichkeit. Wer zu viel Koffein zu sich nimmt, erhöht das Risiko von Einschlafstörungen und einer verkürzten Schlafdauer. Weiterhin erhöht Koffein zumindest kurzfristig den Blutdruck. Es wird daher geraten, vor einer körperlichen Belastung auf Koffeinkonsum zu verzichten. Zu erwähnen ist sicherlich, dass der Blutdruck nur kurzzeitig erhöht wird und langfristig ein normaler Kaffeekonsum nicht zu einem erhöhten Blutdruck führt.

Als Fazit kann man also sagen, dass nichts gegen die morgendliche Tasse Kaffee spricht oder wenn Sie am Mittag noch einmal ein oder zwei Tassen trinken, um fit zu bleiben. Man sollte es eben nicht übertreiben.

Onlinetherapie – eine wirkliche Hilfe?

Das Problem bei konventionellen Therapien, d.h. mit regelmäßigen, persönlichen Treffen, ist, dass derzeit nicht der Bedarf abgedeckt ist. In Deutschland leiden mehr als 30 Prozent der Menschen an psychischen Erkrankungen. Der weitaus größte Teil wird nicht therapeutisch behandelt: Es spielen sowohl Entfernungen eine große Rolle, als auch organisatorische Bei anderen ist das Schamgefühl zu groß oder die Überzeugung, dass man es auch allein irgendwie schafft.

Dr. Nikolaus Malcop, Präsident der PTK Bayern, sagt dazu: „Das führt nicht nur zu persönlichen Leidensgeschichten, sondern auch zu einem volkswirtschaftlichen Problem. Denn viele psychisch Kranke sind über längere Zeiträume arbeitsunfähig“, so. Alternativen sind also gefragt und da kommen Onlinetherapien ins Spiel.

Wenn es eng wird

Außerhalb Deutschand´s haben sich Onlinetherapien schon erfolgreich etabliert. Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass sie zumindest kurzfristig bei bestimmten Erkrankungen effektiv ist: „Sie hilft gegen Angststörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, leichten Depressionen und körperbezogenen Störungsbildern“, erklärt Malcop.

Für den Einsatz des Internets bei psychologischen Behandlungen gibt es einige Vorteile wie etwa die Verfügbarkeit: „In manchen Fällen ist das Internet die einzige Möglichkeit Leute zu erreichen, zum Beispiel in Krisengebieten“, so Dr. Malcop. Zudem bietet das Internet mehr Anonymität und senkt die Hemmschwelle um an einer Therapie teilzunehmen. Eine Onlinebehandlung kann auch als Ergänzung zur Überbrückung von Therapieunterbrechungen oder als Nachsorge im Anschluss an einen Klinikaufenthalt sinnvoll sein.

Erschwerte Kommunikation

Risiken sollten jedoch nicht verschwiegen werden. Das Thema Datenschutz ist eines davon. Die oft sensiblen Daten dürfen nicht in falsche Hände geraten. So rät der PTK noch davon ab, psychische Probleme online oder per E-Mail zu erläutern.

Bei einer Kommunikation nur über das Internet können außerdem keine oder nur wenige nonverbale Merkmale wahrgenommen werden. Das erschwert die Erstellung einer Diagnose und somit auch eine erfolgreiche Behandlung.

Netdoktor24 - Ihr Gesundheitsportal

Rat nur vom Arzt

Genau wegen solcher Nachteile, sei es wichtig, dass eine Onlinebehandlung unter Anleitung von ausgebildeten Therapeuten und Ärzten durchgeführt wird und auch nur eine Ausnahme bleiben soll, raten die Experten der PTK. „Aus therapeutischer Sicht ist die persönliche Therapie immer vorzuziehen. Nur wenn äußere Umstände wie schwere körperliche  Krankheiten oder extreme Agoraphobien jemanden daran hindern, das Haus zu verlassen, würden wir gerne Onlinetherapien anbieten“, sagt Dr. Malcop.

Persönlichen Kontakt ist unersetzlich

Für viele Menschen in Deutschland ist es schwierig, Hilfe im Internet zu erhalten, denn aus rechtlichen Gründen werden Onlinetherapien in Deutschland kaum angeboten. Ab und zu besteht die Möglichkeit an Studien oder Modellprojekten teilzunehmen. Oft werden auch Probanden eingeladen, die auf Wartelisten für eine Psychotherapie eingetragen sind.

Allgemein wird aber jedem, der psychische Probleme hat, geraten, so schnell wie möglich persönlichen Kontakt zu einem Psychotherapeuten aufzunehmen. Leider ist es oft nur über eine  Wartelisten möglich und dauert mehrere Monate, aber eine persönliche Beratung ist durch nichts zu ersetzen. Vertrauen Sie Angeboten im Internet nicht blind. Betroffene sollten vorsichtig abwägen, welche Daten sie für welchen Nutzen preisgeben wollen.

Ob und wann in Deutschland eine sicherere und effektive Onlinetherapie zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht abzusehen. Zumindest erlaubt die PTK inzwischen in Ausnahmefällen eine unkonventionelle Therapie ohne persönlichen Kontakt durchzuführen. Wer Hilfe durch einen Arzt sucht, muss daher leider immernoch den persönlichen Kontakt wahrnehmen und hat keine anderen sicheren Alternativen.

Ratgeber Impfung

Was ist eine Impfung?

Bei einer Impfung werden abgeschwächte Erreger oder ihre Giftstoffe (Toxine) in Form von Spritzen oder Schlucken verabreicht. Der Impfstoff ist soweit abgeschwächt, daß keine Krankheit mehr auslöst werden kann, der Körper jedoch zur Bildung von Abwehrstoffen angeregt wird. In der Folge kommt es wie bei einer natürlichen Erkrankung zur Bildung  sog. Antikörper, die den Körper auch bei einer späteren Ansteckung mit dem Krankheitserreger schützen können. Landläufig spricht man von einer aktiven Immunisierung, denn der Körper muss selbst aktiv werden, d.h. sein eigenes Abwehrsystem in Kraft setzen. Dieser Schutz hält jedoch meist nur einige Jahre an und die Impfung muß deshalb in regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden. Lebenslanger Schutz besteht in der Regel nur, wenn die Krankheit selbst durchgemacht wurde.

Wann ist eine Impfung sinnvoll?

In Deutschland besteht keine Impfpflicht. Sie können also jederzeit selbst entscheiden, ob Sie sich selbst oder Ihr Kind impfen lassen. Es wird jedoch allen Eltern empfohlen, ihre Kinder impfen zu lassen. Nur durch einen vollständigen Impfschutz sind Kinder wenigstens vor den betroffenen Krankheiten richtig geschützt. Selbst zunächst harmlos auftretende  Kinderkrankheiten können später schwerwiegende Komplikationen auslösen, die z.B. das Herz oder das Gehirn in Mitleidenschaft ziehen können. So konnten erst nach langer Zeit gefährliche Krankheiten wie Diphtherie oder Tuberkulose in Westeuropa nahezu, die Pockenkrankheit weltweit gänzlich ausgerottet werden. Lässt der Impfschutz in der Bevölkerung jedoch nach, breiten sich solche Krankheiten wieder schnell aus.

Eine Impfung ist dann sinnvoll, wenn:

• die Krankheit in westlichen Ländern vorkommt oder Reisen geplant sind, in denen die

• betreffende Krankheit noch vorkommt.

• bei einer gefährlichen Krankheit (z.B. Tetanus).

• die Krankheit gefährliche Folgen nach sich ziehen kann (z.B. Polio, Masern etc.).  

• es an wirksamen Medikamenten gegen die Krankheit fehlt (z.B. Diphtherie).

• ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht (Indikationsimpfung).

 

Ein kleiner Pieks der viele Krankheiten vorbeugen kann

Argumente für eine Impfung

Eine Impfung ist vor allem ein vorbeugender Schutz gegen Krankheiten wie z.B. Diphtherie oder Polio, und durch sie dauerhafte Gesundheitsschäden davonzutragen oder sogar zu sterben. Bei einer hohen Rate an Impfungen in der Bevölkerung können Krankheiten stark eingedämmt oder sogar ausgelöscht werden. Impfungen erfolgen am gesunden Menschen. Der Körper ist also stark genug, ausreichend Schutzstoffe zu bilden, während die Krankheit oft bei bereits geschwächter Abwehrlage auftritt und somit doppelt belastet. Bei den heutigen modernen Impfstoffen sind schwere Komplikationen sehr selten. Auch das Risiko allergischer Reaktionen ist bei den modernen Impfstoffen gering. zudem sind Impfungen für das Gesundheitssystem billiger als die durch Krankheiten verursachen Schäden (z.B. Behandlung und Betreuung eines behinderten Kindes).

Argumente gegen eine Impfung

Eine durchlebte Kinderkrankheit bietet im Vergleich zur Impfung einen lebenslangen Schutz. Impfung bedeutet für ein Baby Strapaze. So kann es zu leichten Impfreaktionen (Rötungen und Schwellungen an der Einstichstelle, Fieber, Abgeschlagenheit, Durchfall, Unruhe) kommen.

Impfschäden 

Impfschäden sind Komplikationen, die durch eine Impfung hervorgerufen werden und die über das normale Maß einer Impfreaktion hinausgehen. Gefährlich sind vor allem Hirnschäden, die zu einer geistigen oder körperlichen Behinderung führen können. Jedoch ist es schwer festzustellen, ob die Krankheit durch die Impfung hervorgerufen wurde oder sie auch ohne Impfung aufgetreten wäre. In seltenen Fällen kann es zu einem schweren Impfschaden kommen. Es ist erwiesen, dass kein zugelassener Impfstoff mehr oder schwerere Komplikationen hervorruft als die Erkrankung selbst. Daß Impfschäden in der öffentlichen Wahrnehmung teilweise überbewertet werden, liegt daran, daß durch die gute Durchimpfung der Säuglinge kaum noch die eigentlichen Krankheiten auftreten und man z.B. das Krankheitsbild der Kinderlähmung in Deutschland kaum noch kennt.

Wie kann ich mich gegen Hitze und Ozon schützen?

Auch wenn das Wetter 2014 eher durchwachsen ist, Hitze und Ozon machen vielen Menschen zu schaffen und werden zur gesundheitlichen Belastung. Müdigkeit und Schlappheit machen sich breit und wer sich dann noch körperlich betätigt hat schnell ein Defizit an Flüssigkeit und Mineralstoffen.

Neben der Hitze macht uns auch ide hohe Ozon-Konzentration zu schaffen. Vor allem die Schleimhäute, Atemwege und Augen sind davon betroffen. Schon eine leicht erhöhte Ozonbelastung kann bei Menschen mit Atemwegserkrankungen zu Husten und Bronchialverengungen führen. Auf sportliche Aktivitäten sollte bei hohen Ozon-Konzentrationen ganz verzichtet werden.

Ebenso wie eine zu hohe Ozonbelastung macht uns die Hitze zu schaffen. Wie wir Hitze vertragen ist von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich und auch der Körper reagiert flexibel auf Temperaturunterschiede.  Verlieren wir bei normalen Temperaturen täglich etwa 2 Liter Flüssigkeit, können es an heißen Tagen locker mal 5 Liter sein.

Bei großer Hitzen sind die Leistungsfähigkeit des Körpers. Das Immunsystem wird durch zuviel Sonne geschwächt und es drohen Herz- Kreislaufbeschwerden. Weitere Beschwerden die durch große Hitze verursacht werden sind Schlafmangel, Magen-Darm-Probleme, Infektionen oder Schilddrüsenfehlfunktionen. Sind diese Beschwerden für normal gesunde Menschen "nur" ärgerlich, können sie für kranke oder alte Menschen lebensbedrohlich werden.

Stellt sich die Frage: Wie viel müssen wir täglich trinken?

Wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Flüssigkeit und Elektrolyten versorgt, drohen schnell Hitzschlag oder Hitzeerschöpfung. Die Gefahren von Hitze und Ozon dürfen nicht unterschätzt werden, auch wenn das schöne Wetter lockt und sich manche Menschen gern in der Hitze "brutzeln" lassen.

Schutzmaßnahmen gegen Hitze und Ozon

  • Der wichtigste Tipp ist: trinken Sie so viel wie möglich! Sind an einem normalen Tag 1,5 Liter zu empfehlen, sind es an heißen Tagen bis zu 3 Liter. Zu bevorzugen sind gekühlte, aber nicht eiskalte Fruchtsaftschorle. Vermeiden Sie Kaffee, Alkohol oder schwarzen Tee, denn sie entziehen dem Körper Flüssigkeit.
  • Suchen Sie wenn möglich einen schattigen Platz oder einen kühlen, belüfteten Raum. Sollte dieser über eine Klimaanlage verfügen, stellen Sie diese nicht zu kalt ein. .
  • Bei der Kleidungswahl ist es wichtig, dass die Luft durch Hemden und Hose zirkulieren kann. So kühlt sich der Körper besser ab.
  • Nutzen Sie Kopfbedeckungen mit Nackenschutz, Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor und Sonnenbrillen für die Augen.
  • Fettreiche Ernährung sollten Sie auf jeden Fall meiden. Gemüse, Salate, wasserreiches Obst helfen sind eine geeignete Hilfe um den Körper gegen Überhitzung zu schützen.
  • Ältere Menschen und chronisch Kranke sollten auf Reisen in allzu heiße Regionen verzichten oder sich vorher mit ihrem Arzt besprechen.
  • Wenn Sie auch in der sommerlichen Hitze nicht auf Sport verzichten können, sollte an den ersten Tagen vorsichtig "einsteigen" und die Belastung erst nach und nach erhöhen. So kann sich der Körper auf Hitze und Belastung einstellen.