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Das Fitnesstraining optimieren – 3 Tipps für mehr Erfolg beim Fitnesstraining

Zusammenfassung: Fitness ist ein Trend der in Deutschland eine immer größere Bedeutung erlangt. Doch fit zu sein bedeutet nicht nur Sport zu treiben. Welche Faktoren Sie noch beachten sollten, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Der Fitnesstrend setzt sich in Deutschland immer mehr durch, so dass es in den letzten Jahren immer mehr Anmeldungen und Mitglieder in den örtlichen Fitnessstudios gab. Aber auch allgemein ist die Nachfrage nach Produkten, die eine gesunde und aktive Lebensweise versprechen, stark gestiegen. So haben sich mittlerweile viele Fitness-Fans in den heimischen vier Wänden ein kleines Fitnessstudio gebaut, um die Gesundheit zu fördern und den Fitnesslevel des Körpers zu erhöhen. Neben einem Fahrrad, Stepper und Gewichten ist es allerdings mindestens genauso wichtig für perfekte Rahmenbedingungen zu sorgen, um den Trainingserfolg nicht zu gefährden. Hierbei spielt vor allem die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle, um die Fitness und Leistungsfähigkeit des Körpers sichtlich zu erhöhen. Doch verzweifeln viele Anfänger im Fitness-Bereich an ausbleibenden Erfolgen. Deshalb ist die Vorbereitung das A und O, um die Früchte der harten Trainingsarbeit zu ernten. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Nachfolgenden drei Tipps zusammengefasst, die das Training unkompliziert und effektiv verbessern.

Tipp 1: Auf die richtigen Nahrungsergänzungsmittel setzen

Wer die ersten Schritte im Bereich Fitness geht, wird schnell festgestellt haben, dass die meisten Fitnessstudiobesucher auf zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel setzen, um den Trainingserfolg zu erhöhen. Allerdings kann man nicht blind auf ein irgendein Produkt vertrauen. Je nach Trainingszielen und Trainingseinheiten gelingt es durch richtig gesteuerte Nahrungsergänzungsmittel die Trainingsarbeit zu optimieren. Hier empfiehlt sich vor allem ein Blick ins Internet. Verschiedene Portale wie Bevisan bieten verschiedene Präparate an, umdie Ausdauer und Leistungsfähigkeit des Körpers in Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung und eines Fitnessplans zu verbessern. Produkte wie Eiweiß-Shakes und Vitaminpräparate können die Trainingsarbeit zu großen Teilen positiv beeinflussen.

Tipp 2: Die Intensität während des Trainings steuern

Gerade Beginner im Fitnessstudio tun sich schwer daran die Intensität während der Trainingsarbeit richtig zu steuern. Dabei ist ein Aufwärmprogramm genauso wichtig wie die sehr intensive Belastung am Ende des Trainings. Jedoch sollte man es auf keinen Fall übertreiben und die Intensität nur langsam steigern. Auch Regenerationspausen sollten ihren Platz im wöchentlichen Trainingsplan haben.

Tipp 3: Auf eine gesunde Ernährung achten

Eine gesunde Ernährung ist ein wichtiges Thema für den Trainingserfolg. Eiweiß und Kohlenhydrate müssen in richtigen Mengen und zu bestimmten Zeit aufgenommen werden, um das Fitnesstraining ideal zu steuern. Auch sollte darauf geachtet werden den natürlichen Vitamin- und Nährstoffbedarf des Körpers zu decken. Nur so gelingt es den Körper dauerhaft fit und vital zu halten.

Schmerzmittel schaden der Gesundheit

Zusammenfassung: Für viele Menschen sind Schmerzmittel ein alltäglicher Begleiter – und wir sprechen hier von rezeptfreien Schmerzmitteln die ganz normal gekauft werden können. Doch genau diese Schmerzmittel werden zunehmend zur Gefahr. Mehr zum Thema erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Herzinfarkt nach Einnahme von Diclofenac?

Das häufig eingesetzte Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Diclofenac wird mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse in Zusammenhang gebracht. Offenbar erleiden Patienten eher einen Herzinfarkt oder Schlaganfall, wenn sie zuvor Diclofenac eingenommen haben. Bei Paracetamol – das jedoch wieder andere Nachteile hat – und anderen gebräuchlichen Schmerzmitteln konnte man dieses erhöhte Herz-Kreislauf-Risiko nicht feststellen, so eine Studie, die Anfang September 2018 im British Medical Journal veröffentlicht wurde.

Voltaren Einnahme

Sollen Schmerzmittel rezeptpflichtig werden?

Die beteiligten Forscher sind daher der Meinung, dass diclofenachaltige Schmerzmittel keinesfalls mehr rezeptfrei erhältlich sein sollten, und auch die verschreibungspflichtigen Packungen sollten mit deutlichen Warnhinweisen versehen sein. Dies ist jedoch schon lange im Gespräch, wie wir in einem entsprechenden Artikel im Jahr 2015 schon berichtet hatten. Damals hiess es, dass Menschen, die bereits an einer Herz-Kreislauf-Problematik leiden und Diclofenac oder andere Schmerzmittel dieser Art nehmen, ein erhöhtes Risiko hätten, innerhalb eines Jahres zu versterben.

Klinische Studien zu Schmerzmitteln

Diclofenac ist ein schon seit den 1970er Jahren häufig eingesetztes sog. NSAR, ein nicht-steroidales Anti-Rheumatikum bzw. NSAID (non-steroidal anti-inflammatory drug), also ein nichtsteroidales entzündungshemmendes Arzneimittel. “Nichtsteroidal” bedeutet, dass es kein Cortison enthält. NSAID werden gegen Schmerzen und Entzündungen eingenommen.

Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch die Einnahme dieser Arzneimittel wurde nie in grösseren randomisierten kontrollierten Studien untersucht – und die jetzigen Kenntnisse zu diesem Thema sorgen dafür, dass es derartige Studien schon allein aus ethischen Gründen vermutlich auch nie geben wird. Es wäre für die Probanden zu gefährlich.

Gefahren für´s Herz

In oben genannter Studie nun untersuchten Forscher rund um Morten Schmidt an der Aarhus Universitätsklinik in Dänemark das Herz-Kreislauf-Risiko bei Diclofenac-Einnahme verglichen mit der Einnahme anderer NSAID, mit der Einnahme von Paracetamol und verglichen mit Patienten, die keine Schmerzmittel einnahmen. Zur Verfügung standen die Daten von mehr als 6,3 Millionen Erwachsenen im Alter zwischen Mitte Vierzig und Sechzig.

Es zeigte sich, dass die Einnahme von Diclofenac schon innerhalb der ersten dreissig Tage zu einer höheren Zahl an Herz-Kreislauf-Ereignissen (Herzinfarkten, Schlaganfällen, Herzflimmern, Herzversagen u.ä.) führte als bei Einnahme von z.B. Ibuprofen oder Naproxen oder auch Paracetamol. Dieses erhöhte Risiko liess sich sowohl bei Männern als auch bei Frauen in jeder Altersgruppe beobachten und auch dann, wenn sie nur eine niedrige Dosierung Diclofenac eingenommen hatten. Genauso litten die Diclofenac-Patienten häufiger unter Magen-Darm-Blutungen – und es kam häufiger zu herzbedingten Todesfällen.

Rezeptfreie Schmerzmittel

Über den Einsatz von Diclofenac

„Eine Schmerztherapie mit NSAID kann bei manchen Patienten natürlich trotz der möglichen Nebenwirkungen zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen“, schreiben die Forscher, „Dennoch gibt es keinen Grund für die Gabe von Diclofenac, da es bekanntlich andere NSAID gibt, die weniger Nebenwirkungen haben.“

Im Jahr 2016 jedoch war bereits eine Studie erschienen (allerdings mit deutlich geringerer Teilnehmerzahl: knapp 3.400), in der sich zeigte, dass Ibuprofen in Sachen Herzschädlichkeit kaum besser war als Diclofenac. Naproxen und die Cox-2-Hemmer hingegen ergaben hier kein erhöhtes Risiko.

Diclofenac ist u.a. als Voltaren® rezeptfrei sowie vielen weiteren Namen im Handel erhältlich.

Alternativen aus der Natur

Am allerbesten ist es in jedem Fall, wenn man keine Schmerzmittel benötigt. Starten Sie daher bei Beschwerden so früh wie möglich zunächst mit naturheilkundlichen Massnahmen, bevor Sie zu Medikamenten greifen. Viele Tipps und Anregungen dazu finden Sie auf unserer Seite, z.B. unter Massnahmen bei Rheuma, bei Arthrose, bei Migräne, bei Gicht, bei Gelenkschmerzen oder bei Menstruationsbeschwerden.