Omega 3 Fettsäuren für ein längeres Leben

Länger leben mit den richtigen Fettsäuren

Ernährung

Zusammenfassung: In eine rinternationalen Studie wurde bestätigt, dass bestimmte Fettsäuren als Marker für eine höhere Lebenserwartung dienen. Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie Sie mit der richtigen Ernährung und einer gesunden Lebensweise um bis zu 5 Jahre länger leben.

Länger leben mit einem erhöhten Omega-3-Spiegel

Der Spiegel an Omega-3 im Blut ist ein guter Marker für die persönliche Lebenserwartung, wie Forscher kürzlich feststellten. Eine entsprechende Studie wurde im Juni 2021 im The American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht. Wer daher möglichst (gesund und) lange leben möchte, sollte seinen Omega-3-Spiegel erhöhen – zumindest dann, wenn er aktuell zu niedrig ist.

Omega-3-Fettsäuren sind essentielle Fettsäuren. Das bedeutet, dass die Fettsäuren regelmässig mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Zu den essentiellen Omega-3-Fettsäuren gehören die kurzkettige Alpha-Linolensäure in pflanzlichen Lebensmitteln (Leinsamen, Hanfsamen, Walnüsse), wie man sie z.B. bei Shop Apotheke findet. Weiterhin aber auch die langkettigen Omega-3-Fettsäuren, die sich vorwiegend in tierischen Lebensmitteln (vorwiegend in fettem Fisch), aber auch in Algen finden.

Leinsamenöl mit Omega 3 Fettsäuren

Fünf Lebensjahre hinzugewinnen

Das Fazit der Studie lautet: Wer einen höheren Omega-3-Spiegel hat, kann mit einer um fünf Jahre höheren Lebenserwartung rechnen. Wer hingegen regelmässig raucht, verliert 4,7 Lebensjahre. Der Omega-3-Spiegel ist somit ein ähnlich guter Hinweis auf die Lebenserwartung wie der Rauchstatus eines Menschen – nur in gegengesetzter Richtung.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lauten demzufolge:

  • Eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren verlängert das Leben um bis zu 5 Jahre, vorrausgesetzt, man raucht nicht.
  • Wer jedoch rauch, erlebt keine Verlängerung der Lebensjahre, da durch das Rauchen die gewonnenen Lebensjahre wieder verloren gehen.
  • Bei einem niedrigen Omega-3-Spiegel und gleichzeitigem Rauchen, verkürzt sich die Lebensspanne um knapp 5 Jahre.

Wie steht es um gesättigte Fettsäuren?

Insgesamt zeigten sich in der Studie vier Fettsäuren als Marker für eine höhere Lebenserwartung bzw. für ein niedrigeres Sterberisiko. Darunter zwei Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA), aber interessanterweise auch zwei gesättigte Fettsäuren (die Myristinsäure und die Behensäure). Gerade gesättigte Fettsäuren werden im Allgemeinen mit einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko in Verbindung gebracht, was aber nicht für jede gesättigte Fettsäure zutrifft, wie verschiedene frühere Studien und auch die vorliegende Studie zeigen.

Die Myristinsäure ist eine langkettige gesättigte Fettsäure und beispielsweise in Kokosöl enthalten (20 Prozent des Kokosöls besteht aus der Myristinsäure). Die Behensäure wird nur geringfügig über die Nahrung aufgenommen (Erdnussöl besteht z.B. zu 1 bis 5 Prozent aus Behensäure). Sie entsteht vielmehr im Körper selbst während des Stoffwechsels.

Die Ernährung auf "gesund" umstellen

Schon kleine Änderungen in der Ernährung, wie die verstärkte Aufnahme bestimmter Fettsäuren, können also deutlich weitreichendere Auswirkungen haben. Es ist auch nie zu spät, mit der Ernährungsumstellung zu beginnen.

Wichtige Omega-3-Fettsäuren

Da sich Fisch als Omega-3-Quelle nicht eignet, sind Nahrungsergänzungen mit Algenölen, z.B. in praktischen Kapseln, zu empfehlen. Bereits in einer Studie von 2010 zeigte sich ausserdem, dass Vegetarier und Veganer mit Omega-3-Fettsäuren nicht unterversorgt sind, man sich also auch ohne Fisch gut mit Omega-3-Fettsäuren versorgen kann.

Wenn Sie in Zukunft beim Kochen Kokosöl oder Erdnussöl verwenden, dann sind Sie zudem mit den beiden gesättigten Fettsäuren Myristinsäure und Behensäure bestens versorgt.

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