Die Verwendung einer Infrarotlampe bei einer Erkältung

Die Verwendung einer Infrarotlampe bei einer Erkältung

Spätestens wenn die kalte und feuchte Jahreszeit angebrochen ist, quält sie wieder viele mit ihren unangenehmen Symptomen: Die Erkältung. Einige Hausmittel gibt es, um sie zu beseitigen, doch auch die Infrarotlichtlampe leistet bei einer Erkältung gute Dienste, denn sie steigert die Durchblutung und kann damit eine Linderung verschaffen. Der folgende Ratgeber erläutert alles Wissenswerte rund um die Wirkungsweise und Anwendung der Rotlichtlampe.

Wie funktioniert die Rotlichtlampe?

Die Bestrahlung mit einer Infrarotlampe ist eine häufig verwendete Methode bei einer Erkältung, denn die Anwendung ist einfach und effektiv. Diese Therapie ist bereits seit Jahrzehnten erprobt. Das wärmende Licht steigert die Durchblutung der Gefäße, wirkt entspannend und hilft dem Körper beim Regenerieren. Beim Schnupfen wird festsitzender Schleim im Nebenhöhlenbereich gelöst und kann anschließend besser abfließen. Die Versorgung der Zellen wird aufgrund der höheren Blutzirkulation verbessert, die Muskeln werden gelockert und beim Schwitzen werden durch die Wärme Schadstoffe über die Haut ausgeschieden.

Das Rotlicht hilft auch gut gegen die Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, die häufig mit einer Erkältung einhergehen. Auch Halsschmerzen und Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich lassen sich mit der Infrarotlampe beheben. Die Tiefenwärme verschafft ein angenehm wohliges Gefühl, das Immunsystem wird angeregt und der Heilungsprozess beschleunigt.

Frau mit Erkältung

Anwendung der Infrarotlampe

Die Behandlung einer Erkältung mit Rotlicht sollte möglichst jeden Tag angewendet werden, um positive Effekte zu erzielen. Am besten ist es zweimal täglich, morgens und abends. Die bestrahlten Körperregionen sollten von keinen Kleidungsstücken bedeckt sein, denn diese schwächen die Wärme ab und verringern damit die Wirkung. Die Dauer der Bestrahlung sollte 15 bis 20 Minuten betragen. Der Abstand darf nicht zu gering sein, um Verbrennungen der Haut zu vermeiden. Empfehlenswert sind 30 bis 50 Zentimeter.

Zudem ist es ratsam, nicht ungeschützt in die Lampe zu schauen. Eine Schutzbrille hilft dabei, dass die Augen nicht verletzt werden. Die Behandlung sollte nicht bei Kindern unter 6 Jahren erfolgen, da die Haut in diesem Alter noch zu dünn ist und es zu Verbrennungen kommen kann. Beim Kauf einer Rotlichtlampe sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät nur eine Infrarot A-Strahlung aussendet. Es ist erwiesen, dass durch die Infrarot B-Strahlung die Haut geschädigt wird.

Fazit

Die Behandlung mit einer Infrarotlampe ist sehr wirksam und schonend bei einer Erkältung. Zusätzlich kann noch auf weitere Hausmittel zurückgegriffen werden, beispielsweise Hühnerbrühe, die sich leicht schlucken lässt, ohne den Hals zusätzlich zu reizen. Die Wärme der Suppe tut dem Hals gut, sodass Halsschmerzen reduziert werden, der Körper gekräftigt wird und eine schnellere Genesung eintritt. Bei Ohrenschmerzen ist eine aufgeschnittene Kartoffel, die auf die Ohren gelegt wird, eine gute Hilfe. Zwiebelsaft hilft, Husten zu lösen und Halsschmerzen zu lindern. Hierfür wird eine Zwiebel aufgeschnitten, zerstampft, mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen und 50 Gramm brauner Zucker hinzugefügt. Diese Mischung kann esslöffelweise über den Tag verteilt verzehrt werden.

Generell ist immer, vor allem während einer Erkältung, eine ausgewogene Ernährung mit einer ausreichenden Vitamin- und Mineralstoffzufuhr sehr wichtig. Auf dem Speiseplan sollten viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Ballaststoffe stehen.

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Netdoktor24