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Das Fitnesstraining optimieren – 3 Tipps für mehr Erfolg beim Fitnesstraining

Zusammenfassung: Fitness ist ein Trend der in Deutschland eine immer größere Bedeutung erlangt. Doch fit zu sein bedeutet nicht nur Sport zu treiben. Welche Faktoren Sie noch beachten sollten, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Der Fitnesstrend setzt sich in Deutschland immer mehr durch, so dass es in den letzten Jahren immer mehr Anmeldungen und Mitglieder in den örtlichen Fitnessstudios gab. Aber auch allgemein ist die Nachfrage nach Produkten, die eine gesunde und aktive Lebensweise versprechen, stark gestiegen. So haben sich mittlerweile viele Fitness-Fans in den heimischen vier Wänden ein kleines Fitnessstudio gebaut, um die Gesundheit zu fördern und den Fitnesslevel des Körpers zu erhöhen. Neben einem Fahrrad, Stepper und Gewichten ist es allerdings mindestens genauso wichtig für perfekte Rahmenbedingungen zu sorgen, um den Trainingserfolg nicht zu gefährden. Hierbei spielt vor allem die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle, um die Fitness und Leistungsfähigkeit des Körpers sichtlich zu erhöhen. Doch verzweifeln viele Anfänger im Fitness-Bereich an ausbleibenden Erfolgen. Deshalb ist die Vorbereitung das A und O, um die Früchte der harten Trainingsarbeit zu ernten. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Nachfolgenden drei Tipps zusammengefasst, die das Training unkompliziert und effektiv verbessern.

Tipp 1: Auf die richtigen Nahrungsergänzungsmittel setzen

Wer die ersten Schritte im Bereich Fitness geht, wird schnell festgestellt haben, dass die meisten Fitnessstudiobesucher auf zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel setzen, um den Trainingserfolg zu erhöhen. Allerdings kann man nicht blind auf ein irgendein Produkt vertrauen. Je nach Trainingszielen und Trainingseinheiten gelingt es durch richtig gesteuerte Nahrungsergänzungsmittel die Trainingsarbeit zu optimieren. Hier empfiehlt sich vor allem ein Blick ins Internet. Verschiedene Portale wie Bevisan bieten verschiedene Präparate an, umdie Ausdauer und Leistungsfähigkeit des Körpers in Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung und eines Fitnessplans zu verbessern. Produkte wie Eiweiß-Shakes und Vitaminpräparate können die Trainingsarbeit zu großen Teilen positiv beeinflussen.

Tipp 2: Die Intensität während des Trainings steuern

Gerade Beginner im Fitnessstudio tun sich schwer daran die Intensität während der Trainingsarbeit richtig zu steuern. Dabei ist ein Aufwärmprogramm genauso wichtig wie die sehr intensive Belastung am Ende des Trainings. Jedoch sollte man es auf keinen Fall übertreiben und die Intensität nur langsam steigern. Auch Regenerationspausen sollten ihren Platz im wöchentlichen Trainingsplan haben.

Tipp 3: Auf eine gesunde Ernährung achten

Eine gesunde Ernährung ist ein wichtiges Thema für den Trainingserfolg. Eiweiß und Kohlenhydrate müssen in richtigen Mengen und zu bestimmten Zeit aufgenommen werden, um das Fitnesstraining ideal zu steuern. Auch sollte darauf geachtet werden den natürlichen Vitamin- und Nährstoffbedarf des Körpers zu decken. Nur so gelingt es den Körper dauerhaft fit und vital zu halten.

Schmerzmittel schaden der Gesundheit

Zusammenfassung: Für viele Menschen sind Schmerzmittel ein alltäglicher Begleiter – und wir sprechen hier von rezeptfreien Schmerzmitteln die ganz normal gekauft werden können. Doch genau diese Schmerzmittel werden zunehmend zur Gefahr. Mehr zum Thema erfahren Sie im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Herzinfarkt nach Einnahme von Diclofenac?

Das häufig eingesetzte Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Diclofenac wird mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse in Zusammenhang gebracht. Offenbar erleiden Patienten eher einen Herzinfarkt oder Schlaganfall, wenn sie zuvor Diclofenac eingenommen haben. Bei Paracetamol – das jedoch wieder andere Nachteile hat – und anderen gebräuchlichen Schmerzmitteln konnte man dieses erhöhte Herz-Kreislauf-Risiko nicht feststellen, so eine Studie, die Anfang September 2018 im British Medical Journal veröffentlicht wurde.

Voltaren Einnahme

Sollen Schmerzmittel rezeptpflichtig werden?

Die beteiligten Forscher sind daher der Meinung, dass diclofenachaltige Schmerzmittel keinesfalls mehr rezeptfrei erhältlich sein sollten, und auch die verschreibungspflichtigen Packungen sollten mit deutlichen Warnhinweisen versehen sein. Dies ist jedoch schon lange im Gespräch, wie wir in einem entsprechenden Artikel im Jahr 2015 schon berichtet hatten. Damals hiess es, dass Menschen, die bereits an einer Herz-Kreislauf-Problematik leiden und Diclofenac oder andere Schmerzmittel dieser Art nehmen, ein erhöhtes Risiko hätten, innerhalb eines Jahres zu versterben.

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Klinische Studien zu Schmerzmitteln

Diclofenac ist ein schon seit den 1970er Jahren häufig eingesetztes sog. NSAR, ein nicht-steroidales Anti-Rheumatikum bzw. NSAID (non-steroidal anti-inflammatory drug), also ein nichtsteroidales entzündungshemmendes Arzneimittel. “Nichtsteroidal” bedeutet, dass es kein Cortison enthält. NSAID werden gegen Schmerzen und Entzündungen eingenommen.

Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch die Einnahme dieser Arzneimittel wurde nie in grösseren randomisierten kontrollierten Studien untersucht – und die jetzigen Kenntnisse zu diesem Thema sorgen dafür, dass es derartige Studien schon allein aus ethischen Gründen vermutlich auch nie geben wird. Es wäre für die Probanden zu gefährlich.

Gefahren für´s Herz

In oben genannter Studie nun untersuchten Forscher rund um Morten Schmidt an der Aarhus Universitätsklinik in Dänemark das Herz-Kreislauf-Risiko bei Diclofenac-Einnahme verglichen mit der Einnahme anderer NSAID, mit der Einnahme von Paracetamol und verglichen mit Patienten, die keine Schmerzmittel einnahmen. Zur Verfügung standen die Daten von mehr als 6,3 Millionen Erwachsenen im Alter zwischen Mitte Vierzig und Sechzig.

Es zeigte sich, dass die Einnahme von Diclofenac schon innerhalb der ersten dreissig Tage zu einer höheren Zahl an Herz-Kreislauf-Ereignissen (Herzinfarkten, Schlaganfällen, Herzflimmern, Herzversagen u.ä.) führte als bei Einnahme von z.B. Ibuprofen oder Naproxen oder auch Paracetamol. Dieses erhöhte Risiko liess sich sowohl bei Männern als auch bei Frauen in jeder Altersgruppe beobachten und auch dann, wenn sie nur eine niedrige Dosierung Diclofenac eingenommen hatten. Genauso litten die Diclofenac-Patienten häufiger unter Magen-Darm-Blutungen – und es kam häufiger zu herzbedingten Todesfällen.

Rezeptfreie Schmerzmittel

Über den Einsatz von Diclofenac

„Eine Schmerztherapie mit NSAID kann bei manchen Patienten natürlich trotz der möglichen Nebenwirkungen zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen“, schreiben die Forscher, „Dennoch gibt es keinen Grund für die Gabe von Diclofenac, da es bekanntlich andere NSAID gibt, die weniger Nebenwirkungen haben.“

Im Jahr 2016 jedoch war bereits eine Studie erschienen (allerdings mit deutlich geringerer Teilnehmerzahl: knapp 3.400), in der sich zeigte, dass Ibuprofen in Sachen Herzschädlichkeit kaum besser war als Diclofenac. Naproxen und die Cox-2-Hemmer hingegen ergaben hier kein erhöhtes Risiko.

Diclofenac ist u.a. als Voltaren® rezeptfrei sowie vielen weiteren Namen im Handel erhältlich.

Alternativen aus der Natur

Am allerbesten ist es in jedem Fall, wenn man keine Schmerzmittel benötigt. Starten Sie daher bei Beschwerden so früh wie möglich zunächst mit naturheilkundlichen Massnahmen, bevor Sie zu Medikamenten greifen. Viele Tipps und Anregungen dazu finden Sie auf unserer Seite, z.B. unter Massnahmen bei Rheuma, bei Arthrose, bei Migräne, bei Gicht, bei Gelenkschmerzen oder bei Menstruationsbeschwerden.

Bewegung oder Diät: Was ist wichtiger?

Zusammenfassung: Einige Tipps sind für Herzkranke oder zur Vorbeugung echte Dauerbrenner: Körperlich möglichst aktiv bleiben und – das ist die wichtigste Regel – Gewicht verlieren. Was davon wichtiger ist, hat eine norwegische Studie nähe runtersucht. Mehr dazu erfahren Sie jetzt im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Bewegung vor Gewichtsverlust

Um ihr Leben zu verlängern, sollten Patienten mit Koronarer Herzkrankheit (KHK) vor allem in Bewegung bleiben. Das ist von deutlich größerer Bedeutung als ein Gewichtsverlust, wie eine groß angelegte Studie der Norwegian University of Science and Technology zeigt, deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift Journal of the American College of Cardiology erschienen sind. Indem sie sich regelmäßig bewegten, reduzierten die Studienteilnehmer ihr Risiko für einen vorzeitigen Tod deutlich stärker als nur durch Gewichtsverlust. Besonders günstig war dabei Aktivität, die als anstrengend wahrgenommen wurde: "Tun Sie etwas, das Sie so schwer atmen lässt, dass Sie sich nicht mehr unterhalten können. Es sollte aber nicht so belastend sein, dass man es nicht für vier bis fünf Minuten durchhalten kann", rät Dr. Trine Moholdt, die Leiterin der Studie.

Gesundleben mit der richtigen Ernährung und Sport

Das sagt die Studie

Die Studiendaten wurden einer großen Datensammlung entnommen, die unter dem Namen HUNT die Gesundheitsdaten von mehr als 120 000 Menschen sammelte – und zwar in einem Zeitraum von 1985 bis 2014. Aus den Werten der 3307 Teilnehmer mit KHK wurden die Auswirkungen von Bewegung und Gewichtsabnahme ermittelt. Die Forscher empfehlen auf dieser Grundlage, dass sich solche Patienten mindestens 150 Minuten pro Woche gemäßigt oder mindestens 60 Minuten intensiv bewegen sollten. Im Gegensatz dazu fand sich kein greifbarer Vorteil bei einem Gewichtsverlust. Allerdings ist die Studienlage undurchsichtig, so Moholdt: "Für übergewichtige oder gar fettleibige Personen könnte eine gewisse Gewichtsabnahme durchaus nützlich sein. Aber wir wissen sicher, dass körperliche Aktivität sehr wichtig ist."

Herzkrankheiten als Todesursache

Wie der Deutsche Herzbericht 2017 zeigt, hat die Zahl der Sterbefälle durch Herzkrankheiten insgesamt leicht zugenommen. Lag die Sterbeziffer (Gestorbene pro 100.000 Einwohner) sämtlicher im Herzbericht ausgewählten Krankheiten im Jahr 2014 bei 256, war sie im Jahr 2015 auf 269 angestiegen. Einen starken Einfluss auf die Sterberate haben dem Bericht zufolge die Koronare Herzkrankheit mit fast 130.000 Sterbefällen im Jahr 2015 und die Herzschwäche mit etwa 48.000 Sterbefällen in 2015. Vor allem der Anstieg bei der Herzschwäche sollte im Auge behalten werden. Sie zähle zu den häufigsten Anlässen für einen Krankenhausaufenthalt in Deutschland.

Gesund leben - Tipps und Hilfe

Betrachtet man die Entwicklung der Todesfälle durch Herzerkrankungen allerdings über einen längeren Zeitraum von 1990 bis 2015, ist die Sterbeziffer der im Herzbericht ausgewählten Herzkrankheiten seit den 1990er Jahren in Deutschland insgesamt um 46,2 Prozent zurückgegangen. Trotzdem bleiben Herzkrankheiten in Deutschland noch immer die Todesursache Nummer Eins. Deshalb müsse die Gesundheitspolitik in Deutschland noch umfassender in die Prävention investieren als bisher, um der Entstehung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen in der Bevölkerung bereits im Kindesalter gegenzusteuern.

Fazit

Gesund leben umfasst viele Aspekte, die alle miteinander in Verbindung stehen und sich gegenseitig bedingen. Um erfolgreich abzunehmen wird Sport/Bewegung allein nicht ausreichen, ohne das auch eine Umstellung der Ernährung erfolgt. Ein zu viel an Körperfett kann schnell negative Folgen haben.

Die norwegische Studie hat aber auch ans Tageslicht gebracht, dass ein Aspekt wichtiger sein kann als ein anderer. Um Herzerkrankungen vorzubeugen, ist Bewegung wichtiger als Gewichtsabnahme. Für ein gesundes Leben ist jeder selbst verantwortlich. Niemand erwartet eine Traumfigur, niemand einen Hochleistungssportler – aber so ein bißchen sollte man auf etwas Bewegung achten, so ein bißchen auf eine nicht ganz ungesunde Ernährung – und der Körper wird es einem Danken.

Bewegen Sie sich regelmässig, nehmen Sie mal die Treppe anstatt des Aufzugs, das Fahrrad um morgens die Brötchen zu holen und gehen Sie einfach mal entspannt mit Ihren Lieben spazieren.

Wenn durch Stress der Burnout droht

Fast 90 Prozent Deutschen sind von ihrer Arbeit gestresst. Und das teilweise so stark, dass ihnen ein Burnout droht – z.B. anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Krankenkasse pronova BKK.

Mehr als die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland leidet zumindest hin und wieder unter Rückenschmerzen, anhaltender Müdigkeit, innerer Anspannung, Lustlosigkeit oder Schlafstörungen. „Das sind mögliche Symptome eines Burn-outs“, sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt der pronova BKK. Laut der Studie sehen 50 Prozent der Beschäftigten für sich ein mäßiges bis hohes Burnout-Risiko. Hauptgrund ist ständiger Termindruck (34 Prozent), gefolgt von emotionalem Stress durch Kunden oder Patienten (30 Prozent), Überstunden und schlechtem Arbeitsklima (je 29 Prozent). „Die meisten Berufstätigen fühlen sich von Abgabeterminen, Kunden- und Chefwünschen unter Druck gesetzt. Im Gegensatz zu Notärzten und Fluglotsen gibt es aber für viele Büroangestellte kaum einen realen Grund für extremen Zeitdruck“, sagt Lutz Kaiser, Vorstand der pronova BKK. „Hier müssen Arbeitgeber wie Arbeitnehmer aktiv Grenzen setzen.“ Denn nach einer wohltuenden Pause gehen uns die anstehenden Aufgaben oft leichter von der Hand.

Auch die ständige Erreichbarkeit versetzt jeden Vierten in Hektik. Allerdings fällt es vielen Menschen zunehmend leichter, besser mit Smartphone und Co. umzugehen. Dieser Stressfaktor hat verglichen mit dem Jahr 2016 um 5 Prozentpunkte abgenommen. „Wir gewöhnen uns daran, bewusste Medien-Auszeiten zu schaffen und abseits des Büros nicht zu oft auf E-Mails und Handy zu achten“, so Kaiser. „Dafür tauchen neue Folgen der Digitalisierung im Beruf auf. Die Beschäftigten sorgen sich, mit neuen Technologien nicht umgehen zu können und von Robotern oder Computern ersetzt zu werden. Das erhöht den Stress und damit das Burn-out-Risiko.“ Acht Prozent fühlen sich durch den Einsatz von Robotern und die schnellere Kommunikation unter Druck gesetzt. Und immerhin 15 Prozent fürchten durch die zunehmende Digitalisierung um ihren Arbeitsplatz.

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So viel Zucker steckt in Lebensmitteln

Zusammenfassung: Fast ein Drittel der Weltbevölkerung ist übergewichtig, darunter auch viele Kinder. Eine Studie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und der Uni Mannheim zeigt nun, dass die meisten Eltern den Zuckergehalt von bei Kindern beliebten Lebensmitteln massiv unterschätzen – mit Folgen für das Gewicht und die Gesundheit ihrer Kinder.

Den Eltern, die an der Studie teilgenommen hatten, wurden Bilder von Orangensaft, Cola, Pizza, Joghurt, Müsliriegel und Ketchup gezeigt. Aufgabe war es, den Zuckergehalt jedes Lebensmittels in Zuckerwürfeln zu schätzen. Es zeigte sich, dass 74 Prozent der Eltern den Zuckergehalt der meisten Nahrungsmittel und Getränke teils erheblich unterschätzten. Bei Joghurt zum Beispiel unterschätzten sogar 92 Prozent den Zuckergehalt – und das im Schnitt um sieben Würfel. „Eltern vermuten häufig deutlich weniger Zucker in Lebensmitteln als tatsächlich enthalten ist. Dies ist ein potenzieller Risikofaktor für Übergewicht bei Kindern. So hatten die Eltern, die den Zuckergehalt unterschätzten auch häufiger übergewichtige Kinder“, sagt Erstautorin Mattea Dallacker, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich „Adaptive Rationalität“ des Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB). Besonders vertan haben sich die Eltern bei den Nahrungsmitteln und Getränken, die allgemein für gesund gehalten werden, wie Joghurt oder Orangensaft (84 Prozent). Lediglich bei Müsliriegeln und Ketchup überschätzten mehr Eltern den tatsächlichen Zuckergehalt. (Link zur Studie)

Gesunde Ernährung

Die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lautet: Der Zuckerkonsum sollte für Kinder wie auch Erwachsene nicht mehr als 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr ausmachen. Das entspricht bei einem durchschnittlichen Erwachsenen etwa 16 Zuckerwürfeln à drei Gramm Zucker; bei sieben- bis zehnjährigen Kindern etwa 15. In Deutschland ist die verzehrte Menge fast doppelt so hoch. Üblicherweise treffen Eltern die Ernährungsentscheidungen für ihre Kinder. Für die Studie untersuchten die Forscher daher, wie gut Eltern den Zuckergehalt von verschiedenen Nahrungsmitteln und Getränken einschätzen können. Die Ergebnisse setzten sie in Zusammenhang mit dem Body-Mass-Index (BMI) der Kinder. Insgesamt nahmen 305 Eltern-Kind-Paare an der Studie teil, die Kinder waren zwischen 6 und 12 Jahre alt.

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Vitamine im Winter

Zusammenfassung: Erkältung, Grippe, Durchfall – Im Winter ist das Immunsystem besonders anfällig für Krankheiten und Beschwerden. Das nasskalte Wetter und viele Menschen, die nicht an die frische Luft gehen, bieten Erregern beste Bedingungen. Gut, wenn dann die Ernährung die für die körpereigene Abwehr wichtigen Vitamine liefert.

Ist vom Immunsystem die Rede, denken viele Menschen an ein spezielles Organ, das den Körper wie eine Alarmanlage beschützt. Es handelt sich dabei aber nicht um eine einzelne zentrale Schaltstelle, sondern um ein Netzwerk von ganz verschiedenen Abläufen und verschiedensten Körperteilen. Diese arbeiten Hand in Hand und decken dabei ein großes Feld von Schutzmaßnahmen ab: angefangen von der speziellen „erregerabweisenden Beschichtung“ der Haut bis hin zum Erkennen und Bekämpfen von Krankheitskeimen, die bereits ins Innere des Körpers vorgedrungen sind. Damit alles Tag und Nacht, Sommer wie Winter effizient funktioniert, braucht das System optimale Bedingungen. Dazu gehören ausreichend Schlaf, tägliche Bewegung an der frischen Luft und eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung. Vitamine spielen dabei eine bedeutende Rolle, wie z.B. Vitamin C.

Vitamin C

Das „Erkältungsvitamin“ ist ein Radikalfänger. Es kann bestimmte, hoch reaktive Sauerstoffteilchen unschädlich machen, die sogenannten freien Radikale. Diese entstehen bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper, und man nimmt an, dass sie das Gewebe schädigen. Auch Vitamin E, das in Nüssen und pflanzlichen Ölen enthalten ist, hat diese Radikalfänger-Eigenschaft. Tatsächlich hat eine Studie gezeigt, dass die Einnahme von Vitamin C unter bestimmten Bedingungen vor einer Erkältung schützen kann. Das galt für Personen, die großer Kälte ausgesetzt oder körperlich sehr beansprucht waren. Für alle anderen reicht es aus, täglich die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Erwachsene empfohlenen 100 Milligramm aufzunehmen und im Falle einer Erkältung noch etwas draufzulegen, denn bei einem Infekt steigt der Bedarf. Hierbei hilft frisches oder tiefgekühltes Obst und Gemüse. Viel Vitamin C enthalten zum Beispiel Paprika, Zitrusfrüchte, schwarze Johannisbeeren oder auch Rosenkohl. Bei längerer Lagerung sinkt der Vitamingehalt dagegen durch den Einfluss von Licht und Sauerstoff.

Ausreichend Bewegung im Winter

Vitamin D

In Herbst und Winter hat es das „Sonnenvitamin“ natürlich besonders schwer. Vitamin D bildet der Körper normalerweise in ausreichender Menge selbst, wenn die UV-Strahlung der Sonne auf die unbedeckte Haut trifft. Dass Vitamin D nicht nur für den Knochenstoffwechsel wichtig ist, sondern auch eng mit dem Immunsystem verzahnt ist, zeigte sich in wissenschaftlichen Arbeiten der vergangenen Jahre immer deutlicher. So gehen Forscher mittlerweile davon aus, dass Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose oder Typ-1-Diabetes häufiger auftreten, wenn es den Menschen an Vitamin D mangelt. Grund genug, auf dieses Vitamin verstärkt zu achten. Da Dunkelheit und Kälte den Sonnengenuss im Winter vereiteln, kommt hier die Ernährung ins Spiel. Viel des Vitamins findet sich beispielsweise in fettem Seefisch wie Aal, Hering oder Lachs, aber auch in Eigelb, Leber oder Avocados. Wenn der Arzt bei nachgewiesenem Vitamin-D-Mangel oder einem hohen Risiko dafür oder etwa bei bestehender Osteoporose Vitamin-D-Präparate empfiehlt, muss er auch die individuell passende Dosierung festlegen.

Weitere Vitamine

Neben den bereits erwähnten Vitaminen tragen auch Vitamin A sowie die B-Vitamine, B6, B12 und Folsäure zur Arbeit des Immunsystems bei. Vitamin A oder Vorstufen davon finden sich zum Beispiel in Milchprodukten, Eigelb, Karotten oder Leber. B6 und B12 sind in Fleisch, Fisch oder Vollkornprodukten enthalten. Folsäure stammt aus grünem Gemüse wie Spinat oder Brokkoli, aber auch Weizenkeime, Milch und Leber sind ergiebige Quellen.

Fazit: Durch eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung kann man auch im Winter Erkarnkungen vorbeugen und geeignete Schutzmaßnahmen treffen. Zusammen mit frischer Luft und etwas Sport kann so ein Rundum-Sorglos-Paket geshcnürt werden.

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Schlafstörungen – Serie 1

Zusammenfassung: Schlafstörungen sind eine Krankheit und unterscheiden sich durch „nicht schlafen“ oder „nicht durchschlafen“ können. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Erkrankung, die Ursachen und welche Mittel die Medizin, Mutter Natur oder einfach Haushaltsmittel bereit stellt.

Von Schlafstörungen spricht man, wenn der Schlafrhythmus in irgendeiner Form gestört ist. Dabei wird grundsätzlich unterschieden, ob jemand nicht einschlafen oder durchschlafen kann.

Wie kommt es zu Schlafstörungen?

Der Schlaf setzt sich aus unterschiedlichen Phasen zusammen. Es wechseln sich Tiefschlafphasen mit Phasen des Leichtschlafes ab, in denen oft geträumt wird. Zwischen diesen Phasen kann es durchaus kurze Abschnitte geben, in denen jemand wach ist, ohne dass der Schlaf dabei gestört wird. Vorraussetzung für einen erholsamen Schlaf ist nicht unbedingt die Dauer, sondern der regelmäßige Wechsel dieser Schlafphasen. Die Schlafdauer, die der Mensch zur Erholung benötigt, ist altersabhängig. Während ein Säugling täglich 18-20 Sunden Schlaf benötigt, reichen einem Erwachsenen in der Regel 6-8 Stunden, bei älteren Menschen nur sechs Stunden.

Ist der Schlaf gestört, kann das vielerlei Gründe haben. Dazu gehören:

Falsche Lebensgewohnheiten, wie: 

  • schwere Mahlzeit am Abend
  • anregende Getränke wie Kaffee oder Tee am Nachmittag oder Abend
  • zu wenig körperliche Belastung, vor allem am späten Nachmittag oder abends
  • zu frühe Schlafenszeit, vielleicht sogar noch ohne Müdigkeit zu verspüren

Psychische Ursachen (der häufigste Grund für eine Schlafstörung). Dazu zählen:

  • belastende Lebenssituationen, Sorgen oder Stress
  • psychische Erkrankungen wie Depressionen, Sucht, Verwirrtheit oder Demenz

Organische Erkrankungen, wie:

  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz): Die Betroffenen müssen nachts oft aufstehen um Wasser zu lassen.
  • Chronische Lungenerkrankungen: Nächtliches Husten oder gar Atemnot wirken störend auf den Schlaf.
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit): Blutzuckerwschwankungen in der Nacht führen zu unruhigem Schlaf.
  • Schilddrüsenüberfunktion: Nächtliches Herzrasen kann einen „um den Schlaf bringen“
  • Chronische Schmerzen

Was tun bei Schlafstörungen?

Symptome von Schlafstörungen

Es ist normal, dass man ab und zu schlecht schläft. Es ist nichts Beunruhigendes und auch kein Grund gleich zu einem Schlafmittel zu greifen. Man spricht von einer chronischen Schlafstörung, wenn die Störungen über einen Zeitraum von 4 Wochen mindestens 3 Mal pro Woche auftreten. Ist dies der Fall, sollte man sich von einem Arzt über Behandlungsmöglichkeiten beraten lassen. Besonders ältere Menschen klagen häufig über Schlafstörungen, 30-40 Prozent der über 65jährigen sind betroffen.

Man unterscheidet zwischen Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Von einer Einschlafstörung spricht man, wenn die Einschlafzeit länger als 30 Minuten dauert. Beträgt die Zeit, in der man nachts wach ist mehr als 30 Minuten, wird dies als Durchschlafstörung bezeichnet.

Verlauf von Schlafstörungen

Chronische Schlafstörungen machen krank. Folgende Symptome können auftreten:

  • Konzentrationsschwäche
  • chronische Müdigkeit
  • vermindertes Reaktionsvermögen (z.B. beim Autofahren)
  • Ungeduld und Reizbarkeit
  • Nervosität
  • Zerschlagenheit, d.h. man fühlt sich nicht leistungsfähig
  • Persönlichkeitsstörungen (in extremen Fällen)
  • Abnahme der Kreativität und Leistungsfähigkeit

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Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen

Eine häufige Ursache für chronische Müdigkeit am Tage ist das so genannte Schlafapnoesyndrom. Hier kommt es beim Schlafen immer wieder zu Atempausen, die länger als 10 Sekunden andauern. Die Atempausen werden meist durch sehr lautes Schnarchen beendet. Die Betroffenen schlafen schlecht, wachen immer wieder auf und finden keine Erholung im Schlaf. Das Schlafapnoesyndrom ist gefährlich, denn während der Atempausen sinkt der Sauerstoffspiegel im Blut. Langfristig können dadurch Herzkreislauferkrankungen begünstigt werden.

Wie Hausmittel helfen können

  • Sorgen Sie für eine gute Schlafumgebung: eine ruhige, nicht zu helle Schlafstätte mit einer Ihnen in der Härte angenehmen Matratze ist wichtig.
  • Nehmen Sie abends keine schwere Mahlzeit und keine anregenden Getränke zu sich. Alkohol sollten Sie nur in Maßen genießen, besser wären Kräutertees oder ein Glas warme Milch.
  • Ausreichende Bewegung am Tage fördert das Schlafbedürfnis.
  • Wichtig ist das Einhalten fester Schlaf- und Aufstehzeiten.
  • Kalte Füße sind „Schlafkiller“, warme Bettsocken zum Beispiel helfen beim Einschlafen.
  • Wenn Sie nachts aufwachen, sollten Sie sich beschäftigen, zum Beispiel lesen, bis Sie wieder müde werden. Sich über den unterbrochenen Schlaf aufzuregen bringt nichts und hält Sie nur noch mehr davon ab, wieder einzuschlafen.
  • Entspannungsübungen helfen, Abstand vom Alltag zu bekommen.
  • Chronische Anspannung, Sorgen oder Stress können Sie bis in den Schlaf verfolgen. Versuchen Sie eine Lösung der Probleme zu finden, in schwierigen Fällen auch mit professioneller Hilfe.
  • Wer mittags lange schläft, ist abends natürlich nicht müde. Deshalb sollte man den Mittagsschlaf streichen, oder auf eine kurze Zeitspanne begrenzen.

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Nierenbeckenentzündung

Zusammenfassung: Eine Nierenbeckenentzündung ist eine bakterielle Entzündung des Nierenbeckens, die häufig aber nicht nur Frauen trifft. Der Grund ist die kürzere Harnröhre. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Symptome, Ursachen und Behandlung von Nierenbeckenentzündungen.

Die Nierenbeckenentzündung ist eine, meist durch Bakterien verursachte, Entzündung des Nierenbeckens. Bei bakteriellen Nierenbeckenentzündungen ist nachfolgend das umgebende Nierenbindegewebe mit betroffen. Häufig geht Nierenbeckenentzündungen eine Blasenentzündung voraus. Aus einer akuten Nierenbeckenentzündung kann sich eine chronische Nierenbeckenentzündung entwickeln. Rechtzeitig therapiert heilt die Nierenbeckenentzündung ohne Komplikationen ab.

Wie häufig kommt eine Nierenbeckenentzündung vor? 

Frauen erkranken aufgrund der kürzeren Harnröhre zwei- bis dreimal häufiger als Männer an einer Nierenbeckenentzündung. Gefährdet sind insbesondere Schwangere in der zweiten Schwangerschaftshälfte. Häufig sind auch Säuglinge und Kinder von einer Nierenbeckenentzündung betroffen.

Welche Symptome sind zu beobachten?

Eine Nierenbeckenentzündung beginnt in der Regel plötzlich und heftig mit ausgeprägtem allgemeinen Krankheitsgefühl sowie Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Danach folgen starke Schmerzen im mittleren bis unteren Rücken, die meist nur einseitig auftreten. Die Gegend rund um die Nieren reagiert empfindlich auf Druck oder Klopfen. Bei Nierenbeckenentzündungen müssen die Erkrankten häufig und schmerzhaft Wasser lassen. Der Urin ist trüb, mitunter auch rötlich verfärbt. Zu diesen Symptomen von Nierenbeckenentzündungen kommen häufig Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und ein verstärktes Durstgefühl hinzu.

Nierenbeckenentzündungen bei Männern

Eine Nierenbeckenentzündung kann aber auch anders verlaufen. So gibt es auch untypische Verläufe. Besonders bei Männern kommt es zu Leistenbeschwerden oder Schmerzen im Hodensack. Eine Nierenbeckenentzündung kann aber auch völlig ohne Beschwerden verlaufen. Dann wird die Entzündung oft erst in einem späten Stadium erkannt, wenn die Nierenfunktion bereits stark eingeschränkt ist.

Chronische Nierenbeckenentzündung

Eine chronische Nierenbeckenentzündung verläuft meistens stumm, bis ein akuter Schub auftritt. Mitunter haben Frauen mit wiederholt auftretenden Blasenentzündungen eine chronische Nierenbeckenentzündung, die aber (noch) nicht diagnostiziert wurde.

Bei jungen Menschen zeigt sich eine chronische Nierenbeckenentzündung häufig nur mit andauernden Kopfschmerzen, allgemeiner Schwäche, Appetitlosigkeit und erhöhtem Durstgefühl. Bei Menschen mit wiederholten Ischiasbeschwerden oder Hexenschuss könnten die Rückenschmerzen Folge einer chronischen Nierenbeckenentzündung sein.

Komplikationen bei Nierenbeckenentzündung

Komplikationen einer Nierenbeckenentzündung sind Nierenfunktionsstörungen oder sogar Nierenversagen. Auch Bluthochdruck ist mitunter die Folge. Lebensbedrohlich ist ein Nierenabszess, der unbehandelt in die sogenannte Urosepsis mündet. Das ist eine von den Harnwegen ausgehende lebensbedrohliche Blutvergiftung durch die Bakterien, die aufgrund eines behinderten Harnabflusses in die Blutbahn gelangen. Vor allem aufgrund der Gefahr einer Urosepsis muss die Nierenbeckenentzündung unbedingt ärztlich behandelt werden. Unbehandelt verläuft eine Urosepsis in der Regel immer tödlich.

Bei starkem Krankheitsgefühl, auffälligen Veränderungen beim Wasserlassen sowie druckempfindlicher Nierengegend sollten Sie zum Arzt gehen, um den Verdacht auf eine Nierenbeckenentzündung untersuchen zu lassen.

Probleme mit den Nieren

Mögliche Ursachen einer Nierenbeckenentzündung 

In der weitaus meisten Zahl der Fälle wird eine Nierenbeckenentzündung durch Bakterien verursacht. Diese erreichen die Nieren auf zwei Wegen: über das Blut und aufsteigend aus dem Harntrakt. Die Bakterien, die über die Harnwege die Nieren besiedeln, stammen zumeist aus dem Dickdarm. Sie gelangen unter anderem bei falscher oder unzureichender Analhygiene sowie beim Geschlechtsverkehr in die Harnröhre.

Nierensteine und Verengungen (oft angeboren), Tumore oder eine Prostatavergrößerung begünstigen Nierenbeckenentzündungen, weil sie den Harn am Abfließen hindern. Damit haben Bakterien die Gelegenheit, sich im gestauten Urin zu vermehren und über die Harnleiter in das Nierenbecken zu wandern.

Häufige Ursachen im Überblick

  • Bakterien, zu 90 Prozent Escherichia coli aus dem Dickdarm, die über die äußeren Geschlechtsorgane und z. B. bei Geschlechtsverkehr in die Harnröhre gelangen
  • Urinstau bzw. behinderter Harnabfluss durch Nierensteine, Verengungen der ableitenden Harnwege, Tumore, Vergrößerung der Gebärmutter bei der Frau (vor allem in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft) und der Prostata beim Mann
  • Querschnittslähmung
  • Verwendung eines Blasenkatheters, insbesondere bei Dauerkathetern
  • geschwächtes Immunsystem
  • angeborene Nieren- und Harnwegsanomalien
  • Medikamentenmissbrauch oder dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln wie Phenazetin oder Paracetamol
  • bei Säuglingen und Kleinkindern unreife oder missgebildete Nieren.

Ursachen chronischer Nierenbeckenentzündungen

Chronische Nierenbeckenentzündung entstehen aus nicht ausgeheilten akuten Nierenbeckenentzündungen sowie infolge ständiger Reizungen der Niere und Harnwege (zum Beispiel durch Dauerkatheter) oder bei chronischen Erkrankungen wie Gicht, Bluthochdruck und Diabetes.

Untersuchung

Die Diagnose Nierenbeckenentzündung stellt der Arzt in der Regel anhand der auffälligen Symptome wie Krankheitsgefühl, einseitigem Rückenschmerz, Urinverfärbung und Druck- und Klopfempfindlichkeit der Nierengegend. Gewissheit verschaffen Blutuntersuchungen auf weiße Blutkörperchen und ein Nachweis von Bakterien im Urin sowie bildgebende Verfahren wie Ultraschall und Urografien.

So läuft die Behandlung

In aller Regel ist eine medikamentöse Therapie von Nierenbeckenentzündungen völlig ausreichend. Nur in seltenen Fällen müssen Verengungen in den Harnwegen operativ erweitert beziehungsweise wieder geöffnet werden. Grundlage jeder Behandlung bei Nierenbeckenentzündung ist eine ausreichende Trinkmenge von mindestens 2 Litern pro Tag.

Medikamentöse Therapie von Nierenbeckenentzündung

In der medikamentösen Behandlung von Nierenbeckenentzündungen werden vor allem Antibiotika eingesetzt. Dabei kann eine Vielzahl von Wirkstoff verwendet werden: Amoxicillin, Cefadroxil, Cefpodoximproxetil, Cefuroxim, Ciprofloxacin, Cotrimoxazol, Gentamycin, Levofloxacin, Norfloxacin, Ofloxacin, Pipemidsäure oder Piperacillin. 

Operative Therapie

Bei einseitig chronischen Nierenbeckenentzündungen wird mitunter eine Entfernung der Niere in Erwägung gezogen.

Selbsthilfe mit Heilpflanzen und Hausmitteln

Wärme, Flüssigkeit, Ruhe und Heilpflanzen sind die Hauptpunkte der Selbsthilfe bei Nierenbeckenentzündungen.

Beruhigende und schmerzlindernde Heilpflanzen

Möchten Sie die Nierenbeckenentzündung selbst behandeln eignen sich besonders Tees und Extrakte aus Bärentraube, Birkenblättern, Goldrute, Liebstöckelwurzeln, Hauhechel, Holunder, Preiselbeere, Sägepalmenfrüchten und Schachtelhalmkraut.

Hausmittel gegen Nierenbeckenentzündung

  • Trinken Sie viel (etwa 3 Liter am Tag). Dadurch können die Bakterien aus der Niere gespült werden. Zu empfehlen sind Nieren- und Blasentees sowie stille Mineralwässer.
  • Vermeiden Sie Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee, da diese dem Körper Flüßigkeit entziehen.
  • Regelmäßig und vollständig die Blase entleeren. 
  • Unbedingte Bettruhe einhalten und körperliche Anstrengung vermeiden.
  • Legen Sie sich eine Wärmflasche auf den Unterbauch oder in den Rücken. Auch Sitzbäder mit Kamille haben sich als wirksam erwiesen.

Heilungs-Prognose

Eine akute Nierenbeckenentzündungen heilt mit Hilfe von Medikamenten fast immer innerhalb von wenigen Tagen bis 2 Wochen ab. Komplikationen sind selten zu befürchten.

Ein Sonderfall stellt die Urosepsis dar. Es handelt sich dabei um eine Blutvergiftung die ohne rechtzeitige Behandlung fast immer tödlich verläuft. 

So können Sie vorbeugen

Als wichtigste vorbeugende Maßnahme gegen Nierenbeckenentzündungen ist eine gute Hygiene der Anal-Region zu nennen. So sollten Frauen darauf achten, immer nach hinten (also von der Scheide zum After) zu wischen, und zwar bei der täglichen Reinigung und nach jedem Toilettengang. Darmkeime könnten sich sonst leicht verbreiten und über die Harnröhre in den Körper zu gelangen.

Zweiter wichtiger Tipp ist, regelmäßig mind. 2 Liter pro Tag zu trinken. Zum einen wird der Stoffwechsel insgesamt gefördert, zum anderen werden auch die Harnwege gut durchgespült. Erreger haben dann wesentlich geringere Chancen sich anzusiedeln und sich zu vermehren.

Wenn man im Urlaub nicht abschalten kann

In alles Bundesländern sind die Sommerferien in vollem Gang. Für den größten Teil der Arbeitnehmer ist der Sommerurlaub die wichtigste Auszeit vom Job. Oder etwa nicht?

Nach Informationen der Techniker Krankenkasse (TK) stellen diese Wochen bei vielen Arbeitnehmern eher eine Arbeitsunterbrechung als wirklichen Urlaub dar. Einer Untersuchung zu Folge geben 30% der Befragten an, auch während des Urlaubs nicht wirklich abschalten zu können. Ebenfalls ein Drittel geben an, dass ihr Job erfordere, ständig erreichbar zu sein, ob per E-Mail oder Telefon.

Urlaub sollte Regeneration sein

"Dabei wäre abschalten ganz wichtig" so Wiebke Arps, Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der TK. "Wir brauchen regelmäßige Auszeiten, um zu regenerieren und unsere Arbeitskraft zu erhalten. Auch wer nur kurz die Mails checkt oder mit der Firma telefoniert, empfindet in dem Moment vielleicht keinen Stress, kommt aber auch nicht zur Ruhe. Unser Arbeitsleben ist aber eine Langstrecke. Wer sich nicht über die Ziellinie quälen will, sollte auf sich Acht geben." Genau das scheint jedoch vielen schwer zu fallen. Laut des aktuellen TK-Gesundheitsreports hat sich der Anteil der Fehlzeiten aufgrund von Angst- und Belastungsstörungen in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt. Insgesamt entfällt fast jeder sechste Fehltag in Deutschland inzwischen auf psychische Erkrankungen. Vielen fällt es schwer Urlaub wirklich als Regenerationsphase zu begreifen, die Körper und Geist brauchen.

Den Urlaub geniessen

Die Gesundheitsexpertin der TK empfiehlt deshalb, den Urlaub buchstäblich als Gegenbewegung zum Arbeitsalltag zu nutzen: "Wer im Job den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzt, sollte im Urlaub aktiv für Ausgleich sorgen. Wer in seinem Beruf körperlich belastet ist, braucht vielleicht genau das Gegenteil und möchte sich ausruhen", so Arps. Wichtig für alle ist jedoch, den Kopf freizubekommen und möglichst keinen Gedanken an die Arbeit zu verlieren. Vor allem die Arbeitgeber sind hier angesprochen: "Wenn fast 30 Prozent der Beschäftigten sagen, sie müssten auch nach Feierabend und im Urlaub erreichbar sein, spricht das nicht für eine gesunde Betriebsorganisation." Laut der TK braucht es in Deutschlands Firmen deshalb eine Unternehmenskultur, die es den Beschäftigten ermöglicht, gesund zu arbeiten, zu regenerieren und Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Dann klappt es auch mit dem Urlaub…

Gesund leben mit Vitamin E

Vitamin E – Wirkung und Vorkommen

Unter dem Name „Vitamin E” definiert man die Substanzen, die abgeleiteten von der Tocopherole sind. Zu den Wichtigsten gehören: Alpha-, Beta-, Gamma- und Delta-Tocopherole, aus denen die Alpha-Tocopherole am stärksten wirkt. Das Vitamin E löst sich in Fette auf, deshalb kann es ziemlich lange im Organismus gelagert werden, z.B. in der Leber oder im Fettgewebe. Es ist in wenigen Lebensmittel anwesend, vor allem befindet sich in fettreichen Produkten. Aus dieser Grunde ist es schwer gleichzeitig die fettarme Diät zu halten und Vitamin E mit der Nahrung zu liefern. Deswegen soll man es zusätzlich in der Form vom Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Wirkung des Vitamin E

  • schützt die Zellhäüte,
  • nimmt an der Gewinnung vom Selen und Vitamin K teil,
  • vernichtet oder neutralisiert die freien Radikale,
  • schützt vom Krebs,
  • vorbeugt den Herzkrankeiten und Gefäßkrankheiten,
  • verringert die schädliche Wirkung vom LDL-Cholesterin,
  • vorbeugt den Gerinnsel,
  • lindert die entzündeten Stelle,
  • verringert das Risiko von koronarer Herzkrankheit,
  • vorbeugt der Brustenge,
  • verlangsamt die Alterungsprozesse,
  • verbessert das Funktionieren des Immunsystems,
  • schützt vor den Gifte aus dem Zigarettenrauch und aus der Umweltverschmutzung,
  • verlangsamt die Entwicklung von der Alzheimerkrankheit, Parkinson-Krankheit und vor dem grauen Star,
  • lindert den Schmerz bei dem intermittierendes Hinken,
  • lindert die Menstruationsbeschwerden,
  • beschleunigt die Heilung der Wunden,
  • heilt die Akne, Hautkrankheiten und Geschwürbildungen,
  • schützt vor dem Oxidation des Fettes aus der Oberhaut, schützt das Kollagen und Elastion vor dem Zerfall und macht die Haut elastisch.

Das braucht unser Körper

Bedarf des Organismus an Vitamin E

Die vorschriftsmäßigen Dosen sind nicht festgelegt, aber man haltet, dass eine tägliche Vitamin-E-Zufuhr für Männer von 4 mg und für Frauen von 3 mg sicher ist. Diese Liefermenge helfen nur bei der Vorbeugung des Mangels. Um die antioxidative Wirkung zu erreichen soll man andere Dosierung anwenden. Man empfehlt Vitamin E beim Essen regelmäβig einnehmen, weil es den Magen reizen kann. Es ist auch möglich Vitamin äußerlich benutzen – dazu soll man der Inhalt der Kapsel mit oder ohne Creme auf die Haut auftragen.

Ratgeber Vitamin EMangel an Vitamin E verursacht

  • die neurologischen Störungen, 
  • die Verhornung der Oberhaut,
  • die Verschlechterung der Heilungprozesse,
  • die Abkürzung der Lebenskraft der roten Blutkörperchen.

Überschuss an Vitamin E

Keine unerwünschten Wirkungen des Überschusses vom Vitamin E wurden festgestellt. Gelegentlich wurden einige unwesentliche Symptome beobachtet, z.B. Kopfschmerzen und Durchfall. Die hohen Dosis können die Resorption von Vitamin A beeinträchtigen.

Vorkommen vom Vitamin E

  • Weizenkeimlinge,
  • Pflanzenöle,
  • Nüsse,
  • Sämereien (Mandeln und Sonnenblumenkerne),
  • Gemüse mit grünen Blättern,
  • volle Getreidekörner,
  • Algen (z.B. Spirulina und Chlorella),
  • Lindenblüte,
  • Früchte der Heckenrose,
  • Mais.

Es ist auch möglich Vitamin E in der Form von Kapseln, Cremes, Öle, Flüssigkeiten anwenden. Am besten nimmt man das natürliche, aus den Sojabohnen gewonnene Vitamin E (so gennante „D-Alpha”) ein, weil es wirksamer und leichter assimilierbar ist.