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Vitamine im Winter

Netdoktor24

Zusammenfassung: Erkältung, Grippe, Durchfall – Im Winter ist das Immunsystem besonders anfällig für Krankheiten und Beschwerden. Das nasskalte Wetter und viele Menschen, die nicht an die frische Luft gehen, bieten Erregern beste Bedingungen. Gut, wenn dann die Ernährung die für die körpereigene Abwehr wichtigen Vitamine liefert.

Ist vom Immunsystem die Rede, denken viele Menschen an ein spezielles Organ, das den Körper wie eine Alarmanlage beschützt. Es handelt sich dabei aber nicht um eine einzelne zentrale Schaltstelle, sondern um ein Netzwerk von ganz verschiedenen Abläufen und verschiedensten Körperteilen. Diese arbeiten Hand in Hand und decken dabei ein großes Feld von Schutzmaßnahmen ab: angefangen von der speziellen „erregerabweisenden Beschichtung“ der Haut bis hin zum Erkennen und Bekämpfen von Krankheitskeimen, die bereits ins Innere des Körpers vorgedrungen sind. Damit alles Tag und Nacht, Sommer wie Winter effizient funktioniert, braucht das System optimale Bedingungen. Dazu gehören ausreichend Schlaf, tägliche Bewegung an der frischen Luft und eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung. Vitamine spielen dabei eine bedeutende Rolle, wie z.B. Vitamin C.

Vitamin C

Das „Erkältungsvitamin“ ist ein Radikalfänger. Es kann bestimmte, hoch reaktive Sauerstoffteilchen unschädlich machen, die sogenannten freien Radikale. Diese entstehen bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper, und man nimmt an, dass sie das Gewebe schädigen. Auch Vitamin E, das in Nüssen und pflanzlichen Ölen enthalten ist, hat diese Radikalfänger-Eigenschaft. Tatsächlich hat eine Studie gezeigt, dass die Einnahme von Vitamin C unter bestimmten Bedingungen vor einer Erkältung schützen kann. Das galt für Personen, die großer Kälte ausgesetzt oder körperlich sehr beansprucht waren. Für alle anderen reicht es aus, täglich die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Erwachsene empfohlenen 100 Milligramm aufzunehmen und im Falle einer Erkältung noch etwas draufzulegen, denn bei einem Infekt steigt der Bedarf. Hierbei hilft frisches oder tiefgekühltes Obst und Gemüse. Viel Vitamin C enthalten zum Beispiel Paprika, Zitrusfrüchte, schwarze Johannisbeeren oder auch Rosenkohl. Bei längerer Lagerung sinkt der Vitamingehalt dagegen durch den Einfluss von Licht und Sauerstoff.

Ausreichend Bewegung im Winter

Vitamin D

In Herbst und Winter hat es das „Sonnenvitamin“ natürlich besonders schwer. Vitamin D bildet der Körper normalerweise in ausreichender Menge selbst, wenn die UV-Strahlung der Sonne auf die unbedeckte Haut trifft. Dass Vitamin D nicht nur für den Knochenstoffwechsel wichtig ist, sondern auch eng mit dem Immunsystem verzahnt ist, zeigte sich in wissenschaftlichen Arbeiten der vergangenen Jahre immer deutlicher. So gehen Forscher mittlerweile davon aus, dass Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose oder Typ-1-Diabetes häufiger auftreten, wenn es den Menschen an Vitamin D mangelt. Grund genug, auf dieses Vitamin verstärkt zu achten. Da Dunkelheit und Kälte den Sonnengenuss im Winter vereiteln, kommt hier die Ernährung ins Spiel. Viel des Vitamins findet sich beispielsweise in fettem Seefisch wie Aal, Hering oder Lachs, aber auch in Eigelb, Leber oder Avocados. Wenn der Arzt bei nachgewiesenem Vitamin-D-Mangel oder einem hohen Risiko dafür oder etwa bei bestehender Osteoporose Vitamin-D-Präparate empfiehlt, muss er auch die individuell passende Dosierung festlegen.

Weitere Vitamine

Neben den bereits erwähnten Vitaminen tragen auch Vitamin A sowie die B-Vitamine, B6, B12 und Folsäure zur Arbeit des Immunsystems bei. Vitamin A oder Vorstufen davon finden sich zum Beispiel in Milchprodukten, Eigelb, Karotten oder Leber. B6 und B12 sind in Fleisch, Fisch oder Vollkornprodukten enthalten. Folsäure stammt aus grünem Gemüse wie Spinat oder Brokkoli, aber auch Weizenkeime, Milch und Leber sind ergiebige Quellen.

Fazit: Durch eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung kann man auch im Winter Erkarnkungen vorbeugen und geeignete Schutzmaßnahmen treffen. Zusammen mit frischer Luft und etwas Sport kann so ein Rundum-Sorglos-Paket geshcnürt werden.

Schlafstörungen – Serie 1

Netdoktor24

Zusammenfassung: Schlafstörungen sind eine Krankheit und unterscheiden sich durch „nicht schlafen“ oder „nicht durchschlafen“ können. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Erkrankung, die Ursachen und welche Mittel die Medizin, Mutter Natur oder einfach Haushaltsmittel bereit stellt.

Von Schlafstörungen spricht man, wenn der Schlafrhythmus in irgendeiner Form gestört ist. Dabei wird grundsätzlich unterschieden, ob jemand nicht einschlafen oder durchschlafen kann.

Wie kommt es zu Schlafstörungen?

Der Schlaf setzt sich aus unterschiedlichen Phasen zusammen. Es wechseln sich Tiefschlafphasen mit Phasen des Leichtschlafes ab, in denen oft geträumt wird. Zwischen diesen Phasen kann es durchaus kurze Abschnitte geben, in denen jemand wach ist, ohne dass der Schlaf dabei gestört wird. Vorraussetzung für einen erholsamen Schlaf ist nicht unbedingt die Dauer, sondern der regelmäßige Wechsel dieser Schlafphasen. Die Schlafdauer, die der Mensch zur Erholung benötigt, ist altersabhängig. Während ein Säugling täglich 18-20 Sunden Schlaf benötigt, reichen einem Erwachsenen in der Regel 6-8 Stunden, bei älteren Menschen nur sechs Stunden.

Ist der Schlaf gestört, kann das vielerlei Gründe haben. Dazu gehören:

Falsche Lebensgewohnheiten, wie: 

  • schwere Mahlzeit am Abend
  • anregende Getränke wie Kaffee oder Tee am Nachmittag oder Abend
  • zu wenig körperliche Belastung, vor allem am späten Nachmittag oder abends
  • zu frühe Schlafenszeit, vielleicht sogar noch ohne Müdigkeit zu verspüren

Psychische Ursachen (der häufigste Grund für eine Schlafstörung). Dazu zählen:

  • belastende Lebenssituationen, Sorgen oder Stress
  • psychische Erkrankungen wie Depressionen, Sucht, Verwirrtheit oder Demenz

Organische Erkrankungen, wie:

  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz): Die Betroffenen müssen nachts oft aufstehen um Wasser zu lassen.
  • Chronische Lungenerkrankungen: Nächtliches Husten oder gar Atemnot wirken störend auf den Schlaf.
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit): Blutzuckerwschwankungen in der Nacht führen zu unruhigem Schlaf.
  • Schilddrüsenüberfunktion: Nächtliches Herzrasen kann einen „um den Schlaf bringen“
  • Chronische Schmerzen

Was tun bei Schlafstörungen?

Symptome von Schlafstörungen

Es ist normal, dass man ab und zu schlecht schläft. Es ist nichts Beunruhigendes und auch kein Grund gleich zu einem Schlafmittel zu greifen. Man spricht von einer chronischen Schlafstörung, wenn die Störungen über einen Zeitraum von 4 Wochen mindestens 3 Mal pro Woche auftreten. Ist dies der Fall, sollte man sich von einem Arzt über Behandlungsmöglichkeiten beraten lassen. Besonders ältere Menschen klagen häufig über Schlafstörungen, 30-40 Prozent der über 65jährigen sind betroffen.

Man unterscheidet zwischen Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Von einer Einschlafstörung spricht man, wenn die Einschlafzeit länger als 30 Minuten dauert. Beträgt die Zeit, in der man nachts wach ist mehr als 30 Minuten, wird dies als Durchschlafstörung bezeichnet.

Verlauf von Schlafstörungen

Chronische Schlafstörungen machen krank. Folgende Symptome können auftreten:

  • Konzentrationsschwäche
  • chronische Müdigkeit
  • vermindertes Reaktionsvermögen (z.B. beim Autofahren)
  • Ungeduld und Reizbarkeit
  • Nervosität
  • Zerschlagenheit, d.h. man fühlt sich nicht leistungsfähig
  • Persönlichkeitsstörungen (in extremen Fällen)
  • Abnahme der Kreativität und Leistungsfähigkeit

 

Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen

Eine häufige Ursache für chronische Müdigkeit am Tage ist das so genannte Schlafapnoesyndrom. Hier kommt es beim Schlafen immer wieder zu Atempausen, die länger als 10 Sekunden andauern. Die Atempausen werden meist durch sehr lautes Schnarchen beendet. Die Betroffenen schlafen schlecht, wachen immer wieder auf und finden keine Erholung im Schlaf. Das Schlafapnoesyndrom ist gefährlich, denn während der Atempausen sinkt der Sauerstoffspiegel im Blut. Langfristig können dadurch Herzkreislauferkrankungen begünstigt werden.

Wie Hausmittel helfen können

  • Sorgen Sie für eine gute Schlafumgebung: eine ruhige, nicht zu helle Schlafstätte mit einer Ihnen in der Härte angenehmen Matratze ist wichtig.
  • Nehmen Sie abends keine schwere Mahlzeit und keine anregenden Getränke zu sich. Alkohol sollten Sie nur in Maßen genießen, besser wären Kräutertees oder ein Glas warme Milch.
  • Ausreichende Bewegung am Tage fördert das Schlafbedürfnis.
  • Wichtig ist das Einhalten fester Schlaf- und Aufstehzeiten.
  • Kalte Füße sind „Schlafkiller“, warme Bettsocken zum Beispiel helfen beim Einschlafen.
  • Wenn Sie nachts aufwachen, sollten Sie sich beschäftigen, zum Beispiel lesen, bis Sie wieder müde werden. Sich über den unterbrochenen Schlaf aufzuregen bringt nichts und hält Sie nur noch mehr davon ab, wieder einzuschlafen.
  • Entspannungsübungen helfen, Abstand vom Alltag zu bekommen.
  • Chronische Anspannung, Sorgen oder Stress können Sie bis in den Schlaf verfolgen. Versuchen Sie eine Lösung der Probleme zu finden, in schwierigen Fällen auch mit professioneller Hilfe.
  • Wer mittags lange schläft, ist abends natürlich nicht müde. Deshalb sollte man den Mittagsschlaf streichen, oder auf eine kurze Zeitspanne begrenzen.

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Nierenbeckenentzündung

Netdoktor24

Zusammenfassung: Eine Nierenbeckenentzündung ist eine bakterielle Entzündung des Nierenbeckens, die häufig aber nicht nur Frauen trifft. Der Grund ist die kürzere Harnröhre. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Symptome, Ursachen und Behandlung von Nierenbeckenentzündungen.

Die Nierenbeckenentzündung ist eine, meist durch Bakterien verursachte, Entzündung des Nierenbeckens. Bei bakteriellen Nierenbeckenentzündungen ist nachfolgend das umgebende Nierenbindegewebe mit betroffen. Häufig geht Nierenbeckenentzündungen eine Blasenentzündung voraus. Aus einer akuten Nierenbeckenentzündung kann sich eine chronische Nierenbeckenentzündung entwickeln. Rechtzeitig therapiert heilt die Nierenbeckenentzündung ohne Komplikationen ab.

Wie häufig kommt eine Nierenbeckenentzündung vor? 

Frauen erkranken aufgrund der kürzeren Harnröhre zwei- bis dreimal häufiger als Männer an einer Nierenbeckenentzündung. Gefährdet sind insbesondere Schwangere in der zweiten Schwangerschaftshälfte. Häufig sind auch Säuglinge und Kinder von einer Nierenbeckenentzündung betroffen.

Welche Symptome sind zu beobachten?

Eine Nierenbeckenentzündung beginnt in der Regel plötzlich und heftig mit ausgeprägtem allgemeinen Krankheitsgefühl sowie Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Danach folgen starke Schmerzen im mittleren bis unteren Rücken, die meist nur einseitig auftreten. Die Gegend rund um die Nieren reagiert empfindlich auf Druck oder Klopfen. Bei Nierenbeckenentzündungen müssen die Erkrankten häufig und schmerzhaft Wasser lassen. Der Urin ist trüb, mitunter auch rötlich verfärbt. Zu diesen Symptomen von Nierenbeckenentzündungen kommen häufig Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und ein verstärktes Durstgefühl hinzu.

Nierenbeckenentzündungen bei Männern

Eine Nierenbeckenentzündung kann aber auch anders verlaufen. So gibt es auch untypische Verläufe. Besonders bei Männern kommt es zu Leistenbeschwerden oder Schmerzen im Hodensack. Eine Nierenbeckenentzündung kann aber auch völlig ohne Beschwerden verlaufen. Dann wird die Entzündung oft erst in einem späten Stadium erkannt, wenn die Nierenfunktion bereits stark eingeschränkt ist.

Chronische Nierenbeckenentzündung

Eine chronische Nierenbeckenentzündung verläuft meistens stumm, bis ein akuter Schub auftritt. Mitunter haben Frauen mit wiederholt auftretenden Blasenentzündungen eine chronische Nierenbeckenentzündung, die aber (noch) nicht diagnostiziert wurde.

Bei jungen Menschen zeigt sich eine chronische Nierenbeckenentzündung häufig nur mit andauernden Kopfschmerzen, allgemeiner Schwäche, Appetitlosigkeit und erhöhtem Durstgefühl. Bei Menschen mit wiederholten Ischiasbeschwerden oder Hexenschuss könnten die Rückenschmerzen Folge einer chronischen Nierenbeckenentzündung sein.

Komplikationen bei Nierenbeckenentzündung

Komplikationen einer Nierenbeckenentzündung sind Nierenfunktionsstörungen oder sogar Nierenversagen. Auch Bluthochdruck ist mitunter die Folge. Lebensbedrohlich ist ein Nierenabszess, der unbehandelt in die sogenannte Urosepsis mündet. Das ist eine von den Harnwegen ausgehende lebensbedrohliche Blutvergiftung durch die Bakterien, die aufgrund eines behinderten Harnabflusses in die Blutbahn gelangen. Vor allem aufgrund der Gefahr einer Urosepsis muss die Nierenbeckenentzündung unbedingt ärztlich behandelt werden. Unbehandelt verläuft eine Urosepsis in der Regel immer tödlich.

Bei starkem Krankheitsgefühl, auffälligen Veränderungen beim Wasserlassen sowie druckempfindlicher Nierengegend sollten Sie zum Arzt gehen, um den Verdacht auf eine Nierenbeckenentzündung untersuchen zu lassen.

Probleme mit den Nieren

Mögliche Ursachen einer Nierenbeckenentzündung 

In der weitaus meisten Zahl der Fälle wird eine Nierenbeckenentzündung durch Bakterien verursacht. Diese erreichen die Nieren auf zwei Wegen: über das Blut und aufsteigend aus dem Harntrakt. Die Bakterien, die über die Harnwege die Nieren besiedeln, stammen zumeist aus dem Dickdarm. Sie gelangen unter anderem bei falscher oder unzureichender Analhygiene sowie beim Geschlechtsverkehr in die Harnröhre.

Nierensteine und Verengungen (oft angeboren), Tumore oder eine Prostatavergrößerung begünstigen Nierenbeckenentzündungen, weil sie den Harn am Abfließen hindern. Damit haben Bakterien die Gelegenheit, sich im gestauten Urin zu vermehren und über die Harnleiter in das Nierenbecken zu wandern.

Häufige Ursachen im Überblick

  • Bakterien, zu 90 Prozent Escherichia coli aus dem Dickdarm, die über die äußeren Geschlechtsorgane und z. B. bei Geschlechtsverkehr in die Harnröhre gelangen
  • Urinstau bzw. behinderter Harnabfluss durch Nierensteine, Verengungen der ableitenden Harnwege, Tumore, Vergrößerung der Gebärmutter bei der Frau (vor allem in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft) und der Prostata beim Mann
  • Querschnittslähmung
  • Verwendung eines Blasenkatheters, insbesondere bei Dauerkathetern
  • geschwächtes Immunsystem
  • angeborene Nieren- und Harnwegsanomalien
  • Medikamentenmissbrauch oder dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln wie Phenazetin oder Paracetamol
  • bei Säuglingen und Kleinkindern unreife oder missgebildete Nieren.

Ursachen chronischer Nierenbeckenentzündungen

Chronische Nierenbeckenentzündung entstehen aus nicht ausgeheilten akuten Nierenbeckenentzündungen sowie infolge ständiger Reizungen der Niere und Harnwege (zum Beispiel durch Dauerkatheter) oder bei chronischen Erkrankungen wie Gicht, Bluthochdruck und Diabetes.

Untersuchung

Die Diagnose Nierenbeckenentzündung stellt der Arzt in der Regel anhand der auffälligen Symptome wie Krankheitsgefühl, einseitigem Rückenschmerz, Urinverfärbung und Druck- und Klopfempfindlichkeit der Nierengegend. Gewissheit verschaffen Blutuntersuchungen auf weiße Blutkörperchen und ein Nachweis von Bakterien im Urin sowie bildgebende Verfahren wie Ultraschall und Urografien.

So läuft die Behandlung

In aller Regel ist eine medikamentöse Therapie von Nierenbeckenentzündungen völlig ausreichend. Nur in seltenen Fällen müssen Verengungen in den Harnwegen operativ erweitert beziehungsweise wieder geöffnet werden. Grundlage jeder Behandlung bei Nierenbeckenentzündung ist eine ausreichende Trinkmenge von mindestens 2 Litern pro Tag.

Medikamentöse Therapie von Nierenbeckenentzündung

In der medikamentösen Behandlung von Nierenbeckenentzündungen werden vor allem Antibiotika eingesetzt. Dabei kann eine Vielzahl von Wirkstoff verwendet werden: Amoxicillin, Cefadroxil, Cefpodoximproxetil, Cefuroxim, Ciprofloxacin, Cotrimoxazol, Gentamycin, Levofloxacin, Norfloxacin, Ofloxacin, Pipemidsäure oder Piperacillin. 

Operative Therapie

Bei einseitig chronischen Nierenbeckenentzündungen wird mitunter eine Entfernung der Niere in Erwägung gezogen.

Selbsthilfe mit Heilpflanzen und Hausmitteln

Wärme, Flüssigkeit, Ruhe und Heilpflanzen sind die Hauptpunkte der Selbsthilfe bei Nierenbeckenentzündungen.

Beruhigende und schmerzlindernde Heilpflanzen

Möchten Sie die Nierenbeckenentzündung selbst behandeln eignen sich besonders Tees und Extrakte aus Bärentraube, Birkenblättern, Goldrute, Liebstöckelwurzeln, Hauhechel, Holunder, Preiselbeere, Sägepalmenfrüchten und Schachtelhalmkraut.

Hausmittel gegen Nierenbeckenentzündung

  • Trinken Sie viel (etwa 3 Liter am Tag). Dadurch können die Bakterien aus der Niere gespült werden. Zu empfehlen sind Nieren- und Blasentees sowie stille Mineralwässer.
  • Vermeiden Sie Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee, da diese dem Körper Flüßigkeit entziehen.
  • Regelmäßig und vollständig die Blase entleeren. 
  • Unbedingte Bettruhe einhalten und körperliche Anstrengung vermeiden.
  • Legen Sie sich eine Wärmflasche auf den Unterbauch oder in den Rücken. Auch Sitzbäder mit Kamille haben sich als wirksam erwiesen.

Heilungs-Prognose

Eine akute Nierenbeckenentzündungen heilt mit Hilfe von Medikamenten fast immer innerhalb von wenigen Tagen bis 2 Wochen ab. Komplikationen sind selten zu befürchten.

Ein Sonderfall stellt die Urosepsis dar. Es handelt sich dabei um eine Blutvergiftung die ohne rechtzeitige Behandlung fast immer tödlich verläuft. 

So können Sie vorbeugen

Als wichtigste vorbeugende Maßnahme gegen Nierenbeckenentzündungen ist eine gute Hygiene der Anal-Region zu nennen. So sollten Frauen darauf achten, immer nach hinten (also von der Scheide zum After) zu wischen, und zwar bei der täglichen Reinigung und nach jedem Toilettengang. Darmkeime könnten sich sonst leicht verbreiten und über die Harnröhre in den Körper zu gelangen.

Zweiter wichtiger Tipp ist, regelmäßig mind. 2 Liter pro Tag zu trinken. Zum einen wird der Stoffwechsel insgesamt gefördert, zum anderen werden auch die Harnwege gut durchgespült. Erreger haben dann wesentlich geringere Chancen sich anzusiedeln und sich zu vermehren.

Wenn man im Urlaub nicht abschalten kann

Netdoktor24

In alles Bundesländern sind die Sommerferien in vollem Gang. Für den größten Teil der Arbeitnehmer ist der Sommerurlaub die wichtigste Auszeit vom Job. Oder etwa nicht?

Nach Informationen der Techniker Krankenkasse (TK) stellen diese Wochen bei vielen Arbeitnehmern eher eine Arbeitsunterbrechung als wirklichen Urlaub dar. Einer Untersuchung zu Folge geben 30% der Befragten an, auch während des Urlaubs nicht wirklich abschalten zu können. Ebenfalls ein Drittel geben an, dass ihr Job erfordere, ständig erreichbar zu sein, ob per E-Mail oder Telefon.

Urlaub sollte Regeneration sein

"Dabei wäre abschalten ganz wichtig" so Wiebke Arps, Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der TK. "Wir brauchen regelmäßige Auszeiten, um zu regenerieren und unsere Arbeitskraft zu erhalten. Auch wer nur kurz die Mails checkt oder mit der Firma telefoniert, empfindet in dem Moment vielleicht keinen Stress, kommt aber auch nicht zur Ruhe. Unser Arbeitsleben ist aber eine Langstrecke. Wer sich nicht über die Ziellinie quälen will, sollte auf sich Acht geben." Genau das scheint jedoch vielen schwer zu fallen. Laut des aktuellen TK-Gesundheitsreports hat sich der Anteil der Fehlzeiten aufgrund von Angst- und Belastungsstörungen in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt. Insgesamt entfällt fast jeder sechste Fehltag in Deutschland inzwischen auf psychische Erkrankungen. Vielen fällt es schwer Urlaub wirklich als Regenerationsphase zu begreifen, die Körper und Geist brauchen.

Den Urlaub geniessen

Die Gesundheitsexpertin der TK empfiehlt deshalb, den Urlaub buchstäblich als Gegenbewegung zum Arbeitsalltag zu nutzen: "Wer im Job den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzt, sollte im Urlaub aktiv für Ausgleich sorgen. Wer in seinem Beruf körperlich belastet ist, braucht vielleicht genau das Gegenteil und möchte sich ausruhen", so Arps. Wichtig für alle ist jedoch, den Kopf freizubekommen und möglichst keinen Gedanken an die Arbeit zu verlieren. Vor allem die Arbeitgeber sind hier angesprochen: "Wenn fast 30 Prozent der Beschäftigten sagen, sie müssten auch nach Feierabend und im Urlaub erreichbar sein, spricht das nicht für eine gesunde Betriebsorganisation." Laut der TK braucht es in Deutschlands Firmen deshalb eine Unternehmenskultur, die es den Beschäftigten ermöglicht, gesund zu arbeiten, zu regenerieren und Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Dann klappt es auch mit dem Urlaub…

Gesund leben mit Vitamin E

Netdoktor24

Vitamin E – Wirkung und Vorkommen

Unter dem Name „Vitamin E” definiert man die Substanzen, die abgeleiteten von der Tocopherole sind. Zu den Wichtigsten gehören: Alpha-, Beta-, Gamma- und Delta-Tocopherole, aus denen die Alpha-Tocopherole am stärksten wirkt. Das Vitamin E löst sich in Fette auf, deshalb kann es ziemlich lange im Organismus gelagert werden, z.B. in der Leber oder im Fettgewebe. Es ist in wenigen Lebensmittel anwesend, vor allem befindet sich in fettreichen Produkten. Aus dieser Grunde ist es schwer gleichzeitig die fettarme Diät zu halten und Vitamin E mit der Nahrung zu liefern. Deswegen soll man es zusätzlich in der Form vom Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Wirkung des Vitamin E

  • schützt die Zellhäüte,
  • nimmt an der Gewinnung vom Selen und Vitamin K teil,
  • vernichtet oder neutralisiert die freien Radikale,
  • schützt vom Krebs,
  • vorbeugt den Herzkrankeiten und Gefäßkrankheiten,
  • verringert die schädliche Wirkung vom LDL-Cholesterin,
  • vorbeugt den Gerinnsel,
  • lindert die entzündeten Stelle,
  • verringert das Risiko von koronarer Herzkrankheit,
  • vorbeugt der Brustenge,
  • verlangsamt die Alterungsprozesse,
  • verbessert das Funktionieren des Immunsystems,
  • schützt vor den Gifte aus dem Zigarettenrauch und aus der Umweltverschmutzung,
  • verlangsamt die Entwicklung von der Alzheimerkrankheit, Parkinson-Krankheit und vor dem grauen Star,
  • lindert den Schmerz bei dem intermittierendes Hinken,
  • lindert die Menstruationsbeschwerden,
  • beschleunigt die Heilung der Wunden,
  • heilt die Akne, Hautkrankheiten und Geschwürbildungen,
  • schützt vor dem Oxidation des Fettes aus der Oberhaut, schützt das Kollagen und Elastion vor dem Zerfall und macht die Haut elastisch.

Das braucht unser Körper

Bedarf des Organismus an Vitamin E

Die vorschriftsmäßigen Dosen sind nicht festgelegt, aber man haltet, dass eine tägliche Vitamin-E-Zufuhr für Männer von 4 mg und für Frauen von 3 mg sicher ist. Diese Liefermenge helfen nur bei der Vorbeugung des Mangels. Um die antioxidative Wirkung zu erreichen soll man andere Dosierung anwenden. Man empfehlt Vitamin E beim Essen regelmäβig einnehmen, weil es den Magen reizen kann. Es ist auch möglich Vitamin äußerlich benutzen – dazu soll man der Inhalt der Kapsel mit oder ohne Creme auf die Haut auftragen.

Ratgeber Vitamin EMangel an Vitamin E verursacht

  • die neurologischen Störungen, 
  • die Verhornung der Oberhaut,
  • die Verschlechterung der Heilungprozesse,
  • die Abkürzung der Lebenskraft der roten Blutkörperchen.

Überschuss an Vitamin E

Keine unerwünschten Wirkungen des Überschusses vom Vitamin E wurden festgestellt. Gelegentlich wurden einige unwesentliche Symptome beobachtet, z.B. Kopfschmerzen und Durchfall. Die hohen Dosis können die Resorption von Vitamin A beeinträchtigen.

Vorkommen vom Vitamin E

  • Weizenkeimlinge,
  • Pflanzenöle,
  • Nüsse,
  • Sämereien (Mandeln und Sonnenblumenkerne),
  • Gemüse mit grünen Blättern,
  • volle Getreidekörner,
  • Algen (z.B. Spirulina und Chlorella),
  • Lindenblüte,
  • Früchte der Heckenrose,
  • Mais.

Es ist auch möglich Vitamin E in der Form von Kapseln, Cremes, Öle, Flüssigkeiten anwenden. Am besten nimmt man das natürliche, aus den Sojabohnen gewonnene Vitamin E (so gennante „D-Alpha”) ein, weil es wirksamer und leichter assimilierbar ist.

Sonnenstich und Hitzschlag

Netdoktor24

Sonnenstich und Hitzschlag sind zwei verschiedene Folgen von zu großer Hitzeeinwirkung auf den Körper. Vom Sonnenstich sprechen Mediziner, wenn die Hirnhäute durch eine zu große Sonneneinstrahlung auf den Kopf gereizt werden. Der Hitzschlag oder Hitzekollaps ist Folge einer generellen Überwärmung des Körpers. Sowohl Sonnenstich als auch Hitzschlag beginnen meistens mit Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit. Außerdem sind beide Krankheitsbilder alles andere als harmlos. Bei anhaltender Sonneneinstrahlung beziehungsweise Wärmeeineinwirkung drohen Bewusstlosigkeit und sogar tödliche Auswirkungen.

Symptome des Sonnenstichs

Ein Sonnenstich entsteht durch direkte und starke Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf. Dadurch kommt es zu einer Reizung der Hirnhäute. Anzeichen für einen Sonnenstich sind ein hochroter, heißer Kopf, kühle Haut, Kopfschmerzen, Unruhe, Schwindel, Übelkeit möglicherweise auch Erbrechen und Kollaps. In schweren Fällen kann ein Sonnenstich auch zum Tod führen.

Kinder besonders gefährdet

Kinder sind besonders gefährdet. Ihre Haare schützen noch kaum, ihre Schädeldecke ist dünn. Halten sich Kleinkinder zu lange in der Sonne auf, können sie hohes Fieber bekommen. Dabei werden sie auffallend blass.

Hilfe beim Sonnenstich

Erste Hilfe bei Sonnenstich

Bei den kleinsten Anzeichen für einen Sonnenstich (Schwindel, auffallende Müdigkeit, Kopfschmerzen) bringen Sie Kinder unbedingt in den Schatten, idealerweise in einen Raum mit Zimmertemperatur. Kühle Umschläge und isotonische Getränke helfen, den Körper zu kühlen und einen möglichen Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust auszugleichen.

Wenn gering ausgeprägte Beschwerden, Ärzte sprechen von einer Hitzeerschöpfung, nicht innerhalb von einer bis zwei Stunden vergehen, sollten Sie ärztlichen Rat suchen. Sofortige ärztliche Hilfe ist notwendig, wenn sich leichte Beschwerden verschlimmern, die Symptome ohnehin schon stark ausgeprägt sind oder Fieber auftritt. Ein Bewusstseinsverlust muss notärztlich versorgt werden. Kinder mit Verdacht auf Sonnenstich sollten grundsätzlich ärztlich untersucht werden.

Sonnenstich vermeiden

Um Kinder vor einem Sonnenstich zu schützen, sollten sie in der Sonne unbedingt eine Kopfbedeckung tragen und sich nicht zu lange in der prallen Sonne aufhalten. Spätestens bei Anzeichen für einen Sonnenbrand – besser aber deutlich zuvor – sollte der Tag in der Sonne beendet werden.

Ursachen und Symptome von Hitzschlag

Ein Hitzschlag kann auch ohne Sonneneinwirkung entstehen und tritt ein, wenn durch längere Wärmeeinwirkung die Wärmeregulation des Körpers gestört ist und ein Wärmestau entsteht. Ein typisches Anzeichen für den Hitzschlag ist, dass der Körper das Schwitzen einstellt beziehungsweise keinen Schweiß mehr bildet.

Man erkennt den Hitzschlag am hochroten Kopf, heißer, trockener Haut, einem stumpfen Gesichtsausdruck, taumelndem Gang und erhöhtem Puls sowie sehr hoher Körpertemperatur von Werten bis zu -43 bis -44ºC. Der Betroffene kann bewusstlos werden, unbehandelt kann der Hitzschlag sogar zum Tode führen.

Häufige Ursachen

  • Zu lange Sonnenbestrahlung.
  • Zu warme Kleidung.
  • Hoher Flüssigkeitsverlust, z.B. durch zu geringe Flüssigkeitsaufnahme bei starkem Schwitzen oder bei Durchfall.
  • Körperliche Anstrengung in sehr heißer Umgebung.
  • Ungewohnt hohe Luftfeuchtigkeit und geringe Luftumwälzung.
  • Medikamente (z.B. Antihistaminika) können das Risiko für einen Wärmestau mit Hitzschlag erhöhen.

Erste Hilfe bei Hitzeschlag

  • An einem kühlen Ort mit erhöhtem Oberkörper hinlegen.
  • In kaltem Wasser getränkte Tücher auflegen und Luft fächeln, insbesondere den Kopf kühlen.
  • Nach Möglichkeit viel trinken. Gut geeignet sind isotonische Getränke, Fruchtsaftschorlen, Mineralwasser oder lauwarmer Kräutertee. Grundsätzlich sollte die Getränke nicht eiskalt sein, sondern wenigstens Zimmertemperatur haben.

Wann zum Arzt?

Ob Verdacht auf Sonnenstich oder Hitzschlag: Klingen die Symptome nicht innerhalb von kürzester Zeit nach Verlassen der Sonne/Wärme nach, sollten Sie sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen.

Was Ihr Arzt tun kann Ihr Arzt wird zunächst eine Diagnose stellen. Dabei geht es beispielsweise darum, eine weniger schwerwiegende Hitzeerschöpfung von einem Sonnenstich oder Hitzschlag zu unterscheiden. Im Fall der Hitzeerschöpfung genügt es häufig schon, den Betroffenen in einem kühlen Raum sich ausruhen zu lassen. Um den Wasser- und Kochsalzverlust auszugleichen, hilft häufig salziges Wasser (einen Teelöffel Salz auf einen Liter Wasser). Bei Hitzschlag oder Sonnenstich wird Kälte in Form von kalten Tüchern sowie, Teil- oder Ganzbädern in kühlem Wasser angewendet. Außerdem muss der Kreislauf möglicherweise durch verschiedene Maßnahmen wieder stabilisiert werden. Eventuell sind dazu Beatmung und Infusionen notwendig.

Sonnenstich und Hitzschlag vorbeugen

In den allermeisten Fällen reicht es aus, einfache Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

  • Insbesondere Kinder sollten in der Sonne immer eine Kopfbedeckung tragen.
  • Beenden Sie Sonnenbäder, bevor es erste Anzeichen für einen Sonnenbrand gibt.
  • Trinken Sie ausreichend. Wenn sich ein Durstgefühl einstellt, sollten Sie Sonne/Wärme verlassen beziehungsweise meiden.
  • Tragen Sie den Umständen angemessene Kleidung.
  • Vermeiden Sie übermäßige körperliche Anstrengungen in der Sonne oder Wärme.

Bauchfett senkt die Lebenserwartung

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Auch Menschen mit einem normalen Body-Mass-Index (BMI) haben das ein oder andere Fettpolster. Für die Gesundheit und die Lebenserwartung scheint es einer britischen Studie zufolge entscheidend zu sein, wo sich das Fett ansammelt – die Menge spielt offenbar eher eine untergeordnete Rolle.

Im Vergleich zu übergewichtigen Menschen, bei denen sich das Gewicht gleichmäßig auf alle Körperteile verteilte, hatten Personen mit einem normalen BMI, bei denen sich die Pfunde als Speckgürtel um die Taille sammelten, die höchste Gefahr, im Verlauf der Studie an egal welcher Ursache zu sterben. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der Loughborough University in Großbritannien, die Daten von über 42.000 Studienteilnehmern ausgewertet hatten. Wie sie in der Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine berichten, hatten alle Studienteilnehmer mit zentraler Fettleibigkeit unabhängig von ihrem BMI eine erhöhte Gefahr, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben.

Gesund leben

Ihre Studie untermauere die Ergebnisse aus früheren kleineren Studien, die zeigten, dass normalgewichtige Menschen mit zentraler Fettleibigkeit ein erhöhtes Risiko haben, vorzeitig zu sterben, sagt Studienautor Professor Mark Hamer. Die Arbeit sei ein weiterer Beweis, dass selbst bei Menschen, deren BMI sich in einem gesunden Rahmen bewege, die Gesundheit gefährdet sei, wenn sich Extra-Pfunde um den Bauch herum ansammeln. Wer Bauchfett mit sich herumträgt, sollte demnach versuchen, dieses Fett zu reduzieren, egal wie viel Gewicht die Waage anzeigt.

Wenn Medikamente teuer sein sollen

Netdoktor24

Das Gesundheitministerium hat sich beeilt: Wenige Wochen nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Preisbindung verschreibungspflichtiger Medikamente legt Minister Hermann Gröhe den Entwurf für ein Gesetz vor, das den Versand dieser Arzneimittel in Deutschland verbieten soll. Eine Versandapotheke bietet Medikamente z.T. deutlich preiswerter an als stationäre Apotheken – zum Vorteil der Patienten und Kunden.

Der Gesetzentwurf wird nun an das Bundeskanzleramt und die Bundestagsfraktionen von Union und SPD weitergeleitet. In einem Anschreiben an die Fraktionsvorsitzenden und die gesundheitspolitischen Sprecher von Union und SPD erklärt Gröhe, dass nach der EuGH-Entscheidung noch in dieser Legislaturperiode Handlungsbedarf bestehe. Andernfalls drohe die Gefahr einer Ausdünnung des bestehenden Netzes öffentlicher Apotheken, die bislang die Arzneimittelversorgung vor Ort mit einer persönlichen Beratung rund um die Uhr sicherstellt.

Ratgeber und Hilfe beim Thema Gesundheit

Mit dem Gesetz will Gröhe nach eigenen Angaben erreichen, dass bei der Abgabe von verschreibungspflichtigen Medikamenten in Deutschland wieder einheitlich der Apothekenabgabepreis und die darauf aufbauenden Zahlungsregelungen gelten. Er betonte, mit dem Gesetz werde sich Deutschland den 21 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union anschließen, die ebenfalls ein Versandverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel nationalrechtlich umgesetzt haben. Gröhe mahnt zur Eile und bittet die Koalition um eine "möglichst zügige Beratung" des Entwurfs und eine Entscheidung bis zum Sommer.

Die Apotheker in Deutschland begrüßen die Initiative des Ministers. Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. erklärt, das Urteil des Europäischen Gerichtshofs habe eine extreme Schieflage im Wettbewerb erzeugt. "Ein umgehendes Versandhandelsverbot ist die konsequente Lösung, die es jetzt braucht, um wieder faire Wettbewerbsbedingungen für die Präsenz-Apotheken herzustellen und die Versorgung in der Fläche zu sichern."

Das EuGH hatte im Oktober die in Deutschland geltende Preisbindung für verschreibungspflichtige Medikamente als nicht europarechtskonform eingestuft. Versandapotheken, die aus dem EU-Ausland Medikamente an Kunden in Deutschland verschicken, müssen sich nun nicht mehr an die Preise halten. Apotheken in Deutschland ist das nicht möglich. Sie sind durch die geltende Arzneimittelpreisverordnung an die vorgegebenen Preise gebunden.

Welches Potenzmittel ist das beste für mich?

Netdoktor24

Im Rahmen unseres Themen-Schwerpunktes Erektionsprobleme bei Männern erreichen uns viele Fragen zum Thema Potenzmittel. Natürlich beantworten wir alle an uns gestellten Fragen ausführlich per E-Mail, aber möchten wir auch online für alle Besucher von netdoktor24.com zugänglich machen.

Jeder Mann mit Erektionsproblemen , der zum ersten mal ein Potenzmittel einnehmen will/muss, stellt sich die selbe Frage: Welches Potenzmittel hilft mir am besten?

Es ist wichtig, dass sie zunächst einen Arzt aufsuchen, denn nur er als Fachmann kann die genauen Ursachen der Potenzprobleme herausfinden. Erektionsstörungen können in der Regel verschiedene Ursachen haben und in vielen Fällen ebenfalls Symptome für andere ernsthafte Krankheiten, wie Erkrankungen der Herzkranzgefäße, sein. Für manche kann die Erektionsstörung sogar ein Vorbote für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt sein. Ein Besuch beim Arzt ist deshalb nicht nur zu empfehlen, sondern eigenelich ein Muss.

Die beliebtesten Potenzmittel

Die am häufigsten verkauften Potenzmittel sind Viagra (Wirkstoff: Sildenafil), Levitra (Vardenafil) und Cialis (Tadalafil). Alle drei Wirkstoffe gehören zur Gruppe der sogenannten PDE-5-Hemmer. Diese wirken nicht luststeigernd und führen auch nicht "automatisch" zu einer Erektion, sondern verbessern die Fähigkeit, auf eine entsprechende sexuelle Stimulation hin eine Erektion zu erreichen.

Dabei werden durch die jeweilige Inhaltsstoffe die Gefäße im Penis erweitert. Die Wirkstoffe unterscheiden sich nach der jeweiligen Dauer, bis die Wirksamkeit erreicht ist, nach der Länge der Wirksamkeit und in einigen Nebenwirkungen.

Die unerwünschten Wirkungen sind bei Viagra und Levitra ähnlich, häufig sind Hitzegefühl und Gesichtsrötung (Flush), seltener Schwindel, Kopfschmerzen und Benommenheit. Bei Cialis kann es zudem zu Rückenschmerzen und Sodbrennen kommen. Wichtig: Keines dieser Präparate darf zusammen mit Nitropräparaten (z.B. wegen Herzkrankheiten) eingenommen werden. (Quelle: http://www.viagra-apo.de)

Und welches passt nun für mich?

Diese Frage kann Ihnen niemand beantworten!

Potenzmittel sind ganz normale Medikamente und wie alle Medikamente wirken sie von Mensch zu Mensch ganz verschieden. Was bei dem einen Mann zu einer stabilen, harten Erektion ohne Nebenwirkungen führt, kann beim nächsten zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Bei  dem einen Mann ist Viagra das passende Potenzmittel, beim anderen eher Levitra. Wirkliche Gewissheit wird Ihnen nur ein Testen der verschiedenen Potenzmittel bringen. Achten Sie auf Wirkung, Verträglichkeit und Nebenwirkungen – und treffen Sie dann Ihre Wahl. Sicher spielt in vielen Fällen auch der Preis eine Rolle, doch ein preisgünstiges Potenzmittel das zu Kopfschmerzen führt, wird auch nicht die Lösung sein – zumal es einige wirklich gute Generika-Potenzmittel gibt.

Generika Potenzmittel – die bessere Alternative?

Netdoktor24

Potenzmittel wie Viagra, Cialis oder Levitra sind allgemein bekannt und auch in einem unserer letzten Artikel haben wir über Potenzmittel Testpackungen berichtet. Doch Generika Potenzmittel, da tun sich immer noch viele Männer schwer sich daran zu gewöhnen.

Wie bei anderen Medikamenten auch, sind generische Potenzmittel eine Kopie von einem Arzneimittel das bereits auf dem Markt ist. Die Kopie unterscheidet sich zum Original dahin, das es zwar den selben Wirkstoff enthält, aber andere Zusammensetzung der Inhaltsstoffe hat und aus Patentrechten anders aussieht. Das Generika wird mit patentfreien Wirkstoffen hergestellt und unter einem anderen Namen dann angeboten.

Da bei den Markenpotenzmitteln wie Viagra, Cialis, Levitra oder Kamagra hohe Kosten bei Forschung, Entwicklung und Produktion entstehen, macht sich das dann auch im Preis bemerkbar. Diese Kosten werden bei Generika Potenzmitteln eingespart, weil das entsprechende Potenzmittel bereits auf dem Markt ist, und somit sind die Preise für generische Potenzmittel auch wesentlich günstiger.

Medikamente dürfen nicht wahllos kopiert werden, was damit zusammenhängt, dass es Patentvorschriften gibt und es lange dauert bis eine solches Patent freigegeben wird. Die Wirkung eines Generika muss dem Original sehr ähnlich sein und dafür muss es durch sämtliche Kontrollen und intensive Erprobungsphasen. Die Zulassung auf dem Markt wird dann untersagt, wenn die Ähnlichkeit nicht über 95% liegt.

Generische Potenzmittel

Was sagen Ärzte?

Viele Ärzte sind davon überzeugt, dass das Generika genauso gut wirkt wie die Originale Viagra, Cialis, Levitra und Kamagra. Deshalb und aus Kostengründen empfehlen die meisten Ärzte auch nur noch Generika Potenzmittel. Wenn man sich Viagra anschaut, dass den Wirkstoff Sildenafil enthält, und zum Vergleich das Generika, dass die Wirkstoffe Sildenafil, Silagra, Vega 100, Vigrande und Caverta beinhaltet. Dann gibt es da noch das Potenzmittel Cialis mit dem Wirkstoff Tadalafil. Im Vergleich dazu hat das Generika die Wirkstoffe Tadalafil, Eli 20, Erectalis, Tadalis und Apcalis. Bei dem Potenzmittel Levitra ist es der Wirkstoff Vardenafil. Beim Generika sind die Wirkstoffe Vardenafil, Vivanza und Auvitra.

Das Generika Potenzmittel ist genauso gut wie ein Originalprodukt, doch wesentlich billiger. Das die Wirkung genau so gut ist, wird auch durch die Zulassungsbehörden bestätigt. Nach den USA und Japan ist Deutschland das Land, dass den größten Anteil an Generika Potenzmitteln weltweit hat. Wenn man bedenkt, dass vor 10 Jahren nur 30% aller Potenzmittel ein Generika waren und heute schon mehr als die Hälfte, so ist ein deutlischer Trend zu generischen Potenzmitteln zu sehen. Eine entsprechende Studie hat ergeben, das von fünf Männern sich vier für die kostengünstigere Alternative, das Generika entscheiden.